China schränkt den Zugang für ausländische Medien zum Tiananmen-Platz stark ein. Journalisten, die im Zentrum der chinesischen Hauptstadt ein Interview führen wollen, müssen sich 24 Stunden vorher anmelden.
China hat die Berichterstattung ausländischer Journalisten vom Tiananmen-Platz in Peking stark eingeschränkt. Journalisten müssen sich nach Behördenangaben vom Dienstag künftig 24 Stunden vorher anmelden, wenn sie auf dem Platz im Zentrum der chinesischen Hauptstadt Interviews oder Fotos machen wollen. Ausländische Journalisten dürften den Platz nur noch durch einen Seiteneingang betreten, zudem werde ihnen ein chinesischer Begleiter zur Seite gestellt.
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Während der Olympischen Spiele stehen ausländische Journalisten im Zentrum Pekings unter strenger Beobachtung. (© Foto: AFP)
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Die Berichterstattung vom Tiananmen-Platz hatte im Vorfeld der am Freitag beginnenden Olympischen Spiele bereits zu heftigem Streit zwischen örtlichen Behörden und ausländischen Fernsehstationen geführt. Im Juni hatten die chinesischen Olympia-Organisatoren nach ursprünglicher Ablehnung TV-Sendern doch Live-Übertragungen von dem symbolträchtigen Platz erlaubt.
Im Sommer 1989 hatte die chinesische Nationale Volksarmee wochenlange friedliche Protestaktionen von Studenten und Arbeitern auf dem Platz des Himmlischen Friedens mit Panzern und Gewehren brutal beendet.
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(AFP/buma)
Freundschaft zwischen den Geschlechtern
Ich kann mich da meinem Vorredner nur anschließen. Die einzigen die in dieser Situation noch Macht haben, sind doch die Medienvertreter. Sollen Sie doch das Land wieder verlassen oder - wenn sie schon über irgendwas berichten müssen - nur über die Missstände, die in China herrschen berichten, bzw. über die Bedinungen unter denen die Journalisten arbeiten.
Das hätte doch mal eine völlig neue und längst überfällige Qualität: Eine Olympiade über die niemand schreibt und keine Bilder macht!
Was wohl die Herren Funkitonäre des Olympischen Komitees dazu sagen würden, die sich doch im Moment so unsagbar hilflos geben, so als ob dieses Desaster für die Sportler nicht von vorn herein absehbar war.
Auch Sponsoren und die, die unsere GEZ-Gebühren für derartige Übertragungsrechte verwenden, sollten sich Fragen, ob diese Investitionen wirklich lohnen.
Eigentlich sollten alle Journalisten aus China abreisen. Eigentlich sollte es keine Bilder und Übertragungen aus China geben, bis China einlenkt. Leider gibt es dafür keine Chance einer Absprache zwischen den Medienvertretern.