Die chinesischen Behörden sehen erhöhten Sicherheitsbedarf und lassen auf dem Olympia-Gelände das Militär vorfahren. Die internationalen Journalisten sind irritiert.
Ein Schützenpanzer ist auf dem Olympia-Gelände in Peking vorgefahren. Das mit mehreren Soldaten der paramilitärischen Eliteeinheiten besetzte Panzerfahrzeug bezog vor dem Hauptpressezentrum Position. Am olympischen Dorf wurden schwer bewaffnete Sonderkommandos postiert.
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Chinesisches Militär in einem Panzer vor dem Pressezentrum. (© Foto: dpa)
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Das Olympia-Organisationskommando Bocog erklärte, es gebe keine konkrete Gefahr. Die Maßnahmen seien zum Schutz von Athleten, Journalisten und Besuchern gedacht. Generalsekretär Wang Wei betonte gleichzeitig, die Entscheidung sei von den "zuständigen Autoritäten" getroffen worden. "Ich hab sie da nicht postiert", sagte er wörtlich.
Offenbar sehen die chinesischen Sicherheitsbehörden Bedarf, Präsenz zu zeigen. Zuletzt war ein US-Besucher in einem Touristenviertel in Peking von einem Chinesen erstochen worden, dann gab es in Nordwestchina mehrere Anschläge mit zwölf Toten. Dafür machten die chinesischen Behörden Terroristen der uigurischen Minderheit verantwortlich. Ob diese Fälle mit der verschärften Sicherheit am Olympia-Gelände zusammenhängt, blieb zunächst unklar.
"Keinerlei Bedrohung"
Unter den internationalen Journalisten hat der Panzer für große Verwunderung und Irritationen gesorgt. Einige meinten, er sei furchteinflößend und gebe ein militaristisches Bild von China wieder. Andere wiederum nahmen es leichter und ließen sich vor dem Panzer fotografieren.
"Uns wurde mitgeteilt, dass es eine reine Sicherheitsmaßnahme ist und es keine Probleme für das Dorf gibt", sagte der deutsche Teamsprecher Gerd Graus. Bocog-Generalsekretär Wei erklärte, es gäbe keinerlei Bedrohung für die Medienvertreter. Er betonte, dass die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen keine negativen Auswirkungen auf die Arbeit der Journalisten haben werden.
China fühlt sich für den Fall eines Terror-Anschlags während der Olympischen Spiele gewappnet. Das chinesische Militär stellt 34.000 Soldaten, 125 Flugzeuge und vor der Küste des Landes mehrere Dutzend Schiffe, um die Sicherheit in Peking und Tibet zu garantieren. "Chinas Militär ist in der Lage, jeden terroristischen Anschlag während der Spiele abzuwehren", sagte Sicherheitschef Tian Yixiang.
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(sueddeutsche.de/dpa/sid/hum)
Bürgermeister in Baden-Württemberg
ist hier das Schlüsselwort. China ist eine Diktatur und die Geringschätzung ihrer Oppositionellen dürfte die Frage hinreichend beantworten, warum nur über sie berichtet wird.
Wenn China Weltmacht werden will, reichen materieller Wohlstand und Größe nicht aus. Weltmächte, die sich um Menschenrechte nicht kümmern, hat die Welt genug. Leute, die rücksichtslos über die Köpfe von Menschen entscheiden, gibt es massenhaft. China wird der Welt mehr bieten müssen, als ein ökonomisches Überholen aller. Eine selbstherrliche und nationalistische Großmacht weckt alte Befürchtungen. Eine Großmacht, die täglich die Wahrheit neu erfindet, die ihre Konflikte mit Gewalt und Unterdrückung löst, ist nichts Neues. Die USA beziehen täglich Prügel dafür. Daher ist die Skepsis der Welt verständlich, dass augenblicklich ein China der Unterdrückung wie die massenhafte Verhaftung von Oppositionellen und gewalttätigen Konfliktlösung wie Tibet erlebt. Es ist in der UN Charta jedem Volk das Selbstbestimmungsrecht zugesichert, das gilt auch für Tibeter, Uiguren und andere Volksgruppen in China.
Hu Jia, Zeng Jinyan, Chen Guangcheng, Fu Xiancai, Wu Lihong ......?
Es scheint, dass solche Menschen ein "Focus" der Deutschen worden sind. Wenn ich in China war, habe ich fast änhliches Gefühl als ich jetzt in Deutschland bin. Das Leben wird nicht sehr viel durch "Median-Freiheit"verbessert. Die jungen Chinesen besuchen täglich CNN & BBC , auch medien von Singapor,HongKong (leider keine SZ wegen Sprach), sie diskutieren über Politk überall im Internet. Deswegen finde ich, dass die "Internetzensur" vergrössert wurde.
Ich gebe zu, dass china viele Probleme hat. Aber wenn Sie persönlichen die Chinesen fragen, werden die meisten Chinesen (Keine sogenannten Freedom-leute wie HuJia)finden, dass ihre Leben verbessert wurde und besser werden.
Ich finde, dass SZ China ABSICHTLICH "schwarz" beschrieben hat (ich kenne die Ursache nicht, und möchte wissen).
Deutschland hat bewaffenen Mercedes-Benz auch viele militaerische Nutzfahrzeuge China verkauft!!!
Jetzt berichten deutsche Presse,dass China die deutschen Produkte benutzt!!!
Wessen Problem???
zwischen Diktatur und Demokratie, hier regen sich alle täglich über alle Ungerechtigkeiten der Welt auf mit wachsender Begeisterung.
Hu Jia, Zeng Jinyan, Chen Guangcheng, Fu Xiancai, Wu Lihong sind Bürger China, sie geben klare Auskunft über ein China, dass nicht ganz normal ist.
Trotzdem gibt es mehr Freiheiten als vor 20 Jahren, aber sie kann jederzeit von der KP genommen werden. Der himmlische Platz kann nicht wie 1989 mit Menschen, die Freiheit wollen gefüllt werden oder? Was nicht heißt, dass sich der normale chinesische Bürger nicht wohl fühlt. Aber das ist immer so solange man die Klinge nicht am Hals spürt.
"Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!"
Flugblatt der weissen Rose
"Eine Gesellschaft von Schafen muss mit der Zeit eine Regierung von Wölfen hervorbringen."
Bertrand de Jouvenel
Nicht die deutsche Geschichte vergessen:
"Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche."
F.W. Bernstein
Weiss nicht, wieso SZ den ganzen Tag über dieses Thema diskutieren muss. Ich würde vorschlagen, dass SZ Jounalisten in die Ecke der chinesischen Straasen gehen und dort die nomalen Chinesen zu fragen. SZ berichtet wenig die Gefühle der Chinesen (Ich meine die Pekinger, normaler Pekinger, kein Politiker). SZ sollte wirklich vielen Themen zu schreiben haben.
Ja, einige Webseiten wurden blokiert, aber wieviele Menschen in Deutschland würden täglich "Free-Tibet-Websiten" besuchen? Internetzensur ist ja ein problem, aber man braucht nicht, dieses Problem durch täglichen Berichten zu vergrössern?
Ich bin immer der Meinung, dass man von SZ kein echtes China kennen kann.
Paging