Der Deutsche Olympische Sportbund hat weitere 125 Sportler für die Olympischen Spiele nominiert. Nachdem bereits 79 Aktive für die Sommerspiele benannt worden waren, haben damit insgesamt 204 Athleten ihr Olympia-Ticket sicher.

Die nächsten 125 Tickets zu den 29. Olympischen Sommerspielen in Peking (8. bis 24. August) sind am Montag bei der zweiten Nominierungsrunde in Frankfurt/Main durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in zwölf Sportarten an 65 Frauen und 60 Männer vergeben worden. Bei der ersten Nominierung am 29. Mai waren bereits 79 Starter benannt worden, die letzte Nominierung erfolgt am 15. Juli. Damit stehen nun insgesamt 204 Sportler für Peking fest. Weitere Olympia-Fahrkarten könnte es für die deutschen Basketballer um Dirk Nowitzki geben, die sich in einem bis 20. Juli dauernden Turnier in Athen noch für die Sommerspiele qualifizieren müssen. Offizieller Meldeschluss beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ist der 23. Juli.

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Arthur Abele (rechts) und Michael Schrader (links) jubeln nachdem sie sich beim Zehnkampf-Meeting in Ratingen für Olympia qualifiziert haben. (© Foto: AP)

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"Unternehmen Olympia"

Zu den prominentesten Namen auf der zweiten Liste zählen Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen, Kanu-Olympiasieger Andreas Dittmer, Schwimmstar Britta Steffen und Speerwurf-Europameisterin Steffi Nerius. Die 125 Plätze gingen an Gewichtheben (1), Judo (1), Kanu-Rennsport (14), Leichtathletik (16), Modernen Fünfkampf (4), Radsport Mountainbike (1), Ringen (6), Rudern (11), Schießen (18), Schwimmen (26), Turnen (13) und Wasserspringen (14). In diesen Sportarten erfolgen zum Teil noch weitere Nominierungen nach nationalen Qualifikationen.

Die insgesamt 204 Namen machen knapp die Hälfte des endgültigen deutschen Olympia-Teams aus, das rund 450 Athleten umfassen soll. Zusammen mit den Betreuern wird das Aufgebot aus etwa 750 Personen bestehen. In 25 von 28 Sportarten haben deutsche Athleten Startplätze sicher, die Basketballer sollten hinzukommen. Dann würden nur Baseball und Softball ohne deutsche Teilnehmer stattfinden.

Chef de Mission ist 2008 erstmals DOSB-Generaldirektor Michael Vesper. Das "Unternehmen Olympia" kostet insgesamt fünf Millionen Euro, 3,5 Millionen davon steuert der Bund bei.

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(sueddeutsche.de/sid/mb)