Doping befleckte die Sommerspiele in Athen. Für Olympia 2008 soll daher ein noch nie da gewesenes Niveau für Dopingtests erreicht werden. "Die Regularien wurden verschärft", sagt IOC-Vizepräsident Thomas Bach.
Peking erlebt in Sachen Doping bei den Olympischen Spielen im August das bisher am striktesten kontrollierte multinationale Ereignis der Sportgeschichte. Dies erklärte Thomas Bach, der Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), am Dienstag bei einer Veranstaltung des Vereins der ausländischen Presse in Deutschland (VAP) in Berlin. Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) belegte seine Behauptung unter anderem anhand der geplanten Doping-Kontrollen. Waren vor vier Jahren in Athen noch 3600 Tests vorgenommen worden, so werden es in der chinesischen Hauptstadt 4500 sein. "Die Regularien wurden verschärft. So muss jetzt jeder Athlet seinen Aufenthalt in der Olympia-Stadt genau dokumentieren", sagte Bach.
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Waren vor vier Jahren in Athen noch 3600 Tests vorgenommen worden, so werden es in der chinesischen Hauptstadt 4500 sein. (© Foto: Reuters)
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Zudem habe man aus den Erfahrungen der Winterspiele von Turin gelernt und künftig auch den Besitz von Doping-Präparaten unter Strafe gestellt. Es werde so viele Zielkontrollen bei Athleten mit auffälligen Werten geben wie nie zuvor. Bereits bei einer positiven A-Probe werde das IOC Sofortmaßnahmen einleiten und nicht die Öffnung der B-Probe abwarten, kündigte Bach an.
Lobenswerte Aktivitäten
Den Olympia-Gastgebern bestätigte der ehemalige Fechter lobenswerte Aktivitäten bei der Bekämpfung des Dopings. "Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat Fortschritte konstatiert. Die Chinesen verfügen über ein erstklassige Labor, in dem einige Experten arbeiten, die in Köln ausgebildet wurden", meinte Bach. "Die Chinesen wissen genau, dass ein noch so großer Erfolg bei den Spielen zunichtegemacht wäre, wenn darauf der Schatten des Doping fallen würde", fügte der IOC-Vize hinzu.
Vollkommen reibungslos laufe die Vorbereitung der Spiele bezüglich der Infrastruktur. "Es gibt architektonisch beeindruckende Stadien, alles ist fertig." Das größte Problem sei weiterhin der Smog. "In den letzten Tage war es wieder besonders schlimm. Die Emissionen müssen dringend eingedämmt werden", forderte Bach. Die Chinesen planten aber noch einige Maßnahmen: Der Verkehr soll halbiert, viele Fabriken während der Spiele geschlossen werden.
Eine Gängelei der deutschen Athleten, die sich in Peking zu Menschenrechtsverletzungen der Chinesen in Tibet äußern wollen, werde es nicht geben, kündigte Bach an. "Ich habe mit vielen Athleten gesprochen: Einige wollen sich in Pressekonferenzen äußern, einige werden nicht Stellung nehmen. Beides werden wir respektieren", sagte Bach.
"Meinungsbildungsprozess über Olympia-Net"
Jedoch hätten ihm alle Aktiven versichert, dass sie nicht planen, die Regeln der Olympischen Charta zu verletzen. "So lange die Kritik sachlich und friedlich ist, gibt es nichts dagegen zu sagen."
Die Grenzen zur politischen Demonstrationen an den Wettkampfstätten wolle aber kein deutscher Sportler überschreiten. Zu möglichen Sanktionen bei Verstößen gegen die Charta wollte sich Bach, der auch Vorsitzender der Disziplinarkommission des IOC ist, nicht äußern. "In unserem Team findet der Meinungsbildungsprozess über ein vom Aktivenbeirat initiiertes Olympia-Net statt. Es wird keine Sprachregelungen oder Vorgaben der Team-Führung geben", stellte Bach klar.
Vom etwa 430 bis 450 Athleten umfassenden Team erwartet der DOSB-Chef, dass der Abwärtstrend seit 1992 gestoppt werden kann. "Medaillen-Vorgaben wird es nicht geben. Zu oft haben sich die Hochrechnungen als falsch erwiesen", sagte Bach.
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(sueddeutsche.de/dpa/mb)
Bürgermeister in Baden-Württemberg
habe ich veroeffentlichungen aus Heidelberg und eine Schwedische Universitaet gelesen das Asiaten mit unsere Dopingkontrollen kaum zu ueberfuehren sind. Etwa 99,98% der gedopte Asiaten wird fuer nicht-Gedopt befunden laut der Schwedische Studie. nur 2 auf 10.000 Athlethen koennen per Zufall ueberfuehrt werden. Bei solchen Forschungsergebnissse frage ich mich einiges:
Anti China hetze?
vielleicht doch nicht, aber sind die Kontrollen generell nicht Fehlerhaft?
Wie ist die Quote bei Europaer oder Afrikaner?
Wieviel verdienen die Kontrolleure, bzw, wieviel muss ich zahlen damit ein Positiv in Negativ umgewandelt wird?
und die Liste meiner Fragen wird laenger und laenger..
Die hoechste Autoritaet des Anti-Dopings in Deutschland hat noch vor der EM Fussball gesagt:"nur ein ****** wird erwischt gedopt zu haben, wenn alle Fussballmannschaften klug sind dopen die Monate hinweg, und KEINER auf Erden kann es denen nachweisen"
Nun, ich weiss nicht ob Professoren in Deutschland vertrauenswuerdig sind, aber ich gehe mal davon aus das nicht jeder in D Professor werden kann und weiss worueber er spricht..Dann duerfte diesen Spruch auch auf den Olympische Spiele zutreffen, und allen Dopen, und nur die ****** werden erwischt, alle anderen koennen weiterhin dopen ohne Ende..
Aber ich weiss es natuerlich auch nicht..ich muss als Unwissender einfach mal die Deutsche/EU Forscher und Professoren glauben das diese es wissen.
Man muss schon über außergewöhnliche Fähigkeiten im Ausblenden von Realitäten verfügen, um sich an diesem "Fest der Jugend der Welt" naiv erfreuen zu können. Die Olympischen Spiele sind durch das IOC, die Korruption und die Kommerzialisierung pervertiert worden. Der Sport ist doch nur Staffage für die wirtschaftlichen Interessen großer Konzerne. Am besten sollte man das Ganze in dieser Form abschaffen, die "Herren" vom IOC in die Pampa schicken und die Veranstaltung neu starten, ohne jede Werbung und Sponsoren, mit dem Fokus auschließlich auf den Sport.
Nein, ich werde es nicht glauben.
Ich werde mir auch ganz bestimmt keine Veranstaltung ohne sportlichen Wert ansehen. Welche Verschwendung von Fernsehgeldern. Bedauerlich.
Und trotzdem nichts weiter als ein Blendwerk. Die pharmalympischen Spiele 2008 werden wie gewohnt stattfinden, es wird Rekorde geben, unglaubliche Höchstleistungen und atemberaubende Ergebnisse. Und jeder glaubts.