Olympia, Pech & PannenBlaues Auge schützt nicht vor Gold

Die Vorbereitung auf den Höhepunkt Olympia ist lang - und dann ereilt einige Athleten ein schlimmes Missgeschick. Manche verletzen sich schwer, andere stürzen vom Sportgerät oder verlieren ihr Trikot. Doch die Spiele in London zeigen, dass der Wettkampf selbst nach einem Unglück noch nicht verloren ist.

Die Vorbereitung auf den Höhepunkt Olympia ist lang - und dann ereilt einige Athleten ein schlimmes Missgeschick. Manche verletzen sich schwer, andere stürzen vom Sportgerät oder verlieren ihr Trikot. Doch die Spiele in London zeigen, dass der Wettkampf selbst nach einem Unglück noch nicht verloren ist.

Texte: Frieder Pfeiffer

Die Frage, ob Kim Hyeonwoo in Südkorea das Programm deutscher TV-Sender verfolgt, muss unbeantwortet bleiben. Als gesichert darf jedoch gelten, dass der Ringer einer hiesigen öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt als Werbefigur - im wahrsten Sinne des Wortes - gut zu Gesicht stehen würde. Der Slogan "mit dem Zweiten sieht man besser" findet in Kim (Stil: griechisch-römisch) seine, ja, goldene Entsprechung. Nach seinem Finalsieg über den Ungarn Tamas Lorincz sah er zwar nur noch auf einem Auge etwas. Das was er sah, war eine Goldmedaille am violetten Bande, passend zu Auge Nummer zwei.

Bild: dpa 9. August 2012, 15:012012-08-09 15:01:43 © SZ.de