Olympia Das bringt die Nacht

Mikaela Shiffrin ist die wohl beste Slalomfahrerin der Welt - nur zuletzt zeigte sie das nicht immer.

(Foto: Getty Images)

Im Frauen-Slalom peilt Mikaela Shiffrin ihr zweites Gold an - sofern sie darf. Der erste Durchgang ist wegen des Windes erst einmal verschoben worden. Am frühen Morgen starten dann die Kombinierer um Eric Frenzel.

Ski alpin: Nach Marcel Hirschers Erfolg in der Alpinen Kombination will auch die Damen-Dominatorin Mikaela Shiffrin erfolgreich in diese Spiele starten. In ihrer Spezialdisziplin Slalom ist die amerikanischen Skirennfahrerin am Mittwoch (02.45/05.45 Uhr, Liveticker SZ.de) Topfavoritin auf den zweiten Erfolg nach 2014. Sie will sich auch von ihrem jüngsten Formtief im Weltcup nicht beeindrucken lassen. "Ich fühle mich viel besser, viel mehr wie ich selbst", berichtete sie vor ihrem Start in Pyeongchang. Aus deutscher Sicht lohnt sich ein Blick auf Lena Dürr oder Christina Geiger, die beide aber Außenseiterinnen sind. Wegen starken Windes wurde der Start des ersten Durchgangs auf 2.45 Uhr verschoben.

Ski Nordisch: Die Nordische Kombination beginnt (7.00 Uhr) mit dem Springen von der Normalschanze, sowie dem anschließenden Langlauf über zehn Kilometer. Der deutsche Fahnenträger Eric Frenzel könnte es in diesem Wettbewerb weit bringen - er kennt ja bereits, wie es ist, Gold zu gewinnen. Bei Olympia in Sotschi war der Oberwiesenthaler nicht zu schlagen. Ebenso hoffnungsvoll geht Johannes Rydzek aus Oberstdorf an den Start. Beide Deutsche müssen vor allem die Konkurrenten Akito Watabe (Japan) und Jörgen Graabak (Norwegen) fürchten.

Am Mittwoch geht es dann tagsüber weiter mit Rodeln und Biathlon. Ab 12.20 Uhr starten die Rodel-Doppelsitzer (u.a. mit dem Gespann Wendl/Arlt), ab 12 Uhr gibt's das Biathlon-Einzel der Frauen, in dem Laura Dahlmeier ihre dritte Goldmedaille holen will. Zuvor (ab 11 Uhr) könnte es beim Eisschnelllauf wieder eine Fete der starken Niederländer geben. Über 1000 Meter gibt es bei den Frauen aber auch deutsche Starterinnen wie etwa Gabriele Hirschbichler (Inzell).

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