Der Bundestrainer hat seinen Kapitän nochmal eindringlich ermahnt: "Michael hat ein Recht, seine Meinung zu sagen. Aber nach außen wird er die nicht kundtun."
Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hat DFB-Kapitän Michael Ballack für den Fall weiterer öffentlicher Kritik nochmals eindringlich auf die dann drohenden Konsequenzen hingewiesen. "Michael hat ein Recht, seine Meinung zu sagen und Kritik zu äußern. Aber nach außen wird er die nicht kundtun. Da können Sie ganz sicher sein. Weil er weiß, was dann die Konsequenzen sind", sagte der 48-Jährige der Bild-Zeitung.
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Ballack und Löw: alles andere als ein eingespieltes Team. (© Foto: dpa)
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Mit Unverständnis reagierte derweil Franz Beckenbauer auf den neuerlichen Vorstoß von Ballack, der seine gegen Löw in einem FAZ-Interview Mitte Oktober erhobenen Angriffe offenbar nicht bereut. "Ich bin sprachlos. Dazu fällt mir jetzt gar nichts mehr ein. Ich dachte eigentlich, die Sache wäre erledigt. Es wäre furchtbar, wenn aus diesem Thema eine unendliche Geschichte werden sollte", sagte Beckenbauer.
Ballack hatte vier Wochen nach dem vermeintlichen Krisengipfel mit Löw am Dienstag seine öffentlich geäußerte Kritik am Führungsstil des Bundestrainers verteidigt und damit bei der Nationalmannschaft erneut für Unruhe gesorgt. "Manchmal will man eben auch bewusst an die Öffentlichkeit gehen, um ein bisschen wachzurütteln. Man kann eben nicht immer nur alles intern ansprechen. Bisweilen muss man halt auch ein paar kritische Töne in der Öffentlichkeit sagen", hatte der 32-Jährige in einem Premiere-Interview gesagt.
Relativ unaufgeregt bewertete unterdessen Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, die Aussagen von Ballack. "Ich werte die neuen Aussagen von Michael nicht als verbales Kräftemessen. Für mich ist das Thema mit dem Friedensgipfel erledigt", sagte Zwanziger der Bild. Im Kölner Express ergänzte der DFB-Boss: "Wichtig ist, dass Michael Ballack sagt, dass das Verhältnis zum Bundestrainer intakt ist. Für mich ergibt sich durch das neue Interview von Michael kein neuer Stand."
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(sueddeutsche.de/sid/tbc)
Verrückter Eisladen in der Maxvorstadt
sollten sich besinnen, wofuer sie bezahlt werden und was sie koennen und nicht koennen.
Ich meine, ein Team ist ein Team und nicht eine Versammlung von Induvidualisten.
Viele dieser ueberbezahlten Fussballgoetter sind cerebral sehr einfach strukturiert und durch die viele Kohle und das staendige Hofieren durch die Medien ziemlich abgehoben.
"Schuster, bleib bei deinen Leisten"
Stimmt, ich bin zwar nicht unbedingt Fan von Ballack. Aber das Interview (wurde gestern schon gezeigt bei Premiere) war eigentlich harmlos, der "Reporter" hat nachgehakt und Ballack hat das eigentlich ganz normal erklärt.
Dass Löw jetzt drauf reagiert verstehe ich nicht wirklich.
... hat Frings jetzt schon wieder falsch gemacht?
In höchstem Maße albern, wie hysterisch die Ballack-Gegner hier gleich wieder losschnauben.
"Manchmal will man eben auch bewusst an die Öffentlichkeit gehen, um ein bisschen wachzurütteln. Man kann eben nicht immer nur alles intern ansprechen. Bisweilen muss man halt auch ein paar kritische Töne in der Öffentlichkeit sagen"
So what?
In meinen Augen hat Zwanziger mit seiner Einschätzung vollkommen recht. Hier wird aus nichts die "Skandalerweiterung" gestrickt.
Jadt Ballack zum Teufel. Mit dem Dauerverletzten kann man ohnehin nicht planen. Und Frings hat durch eine Unbeherrschtheit NACH einem Spiel seinen Einsatz im Endspiel der WM vergeigt.
In der Nationalmannschaft sollen alle Freunde sein, so hat jeder einen Freund. Und wenn dann ein Freund nicht aufgestellt wird, mosert sein Freund. Stellt man ihn aber auf, dann wird ein anderen Freund nicht aufgestellt und dessen Freund mosert dann. So kickt man im Kindergarten.
Im Moment leben Ballack und Frings doch nur davon, dass es gegen England nicht so geklappt hat. Mit Ballack und Frings wäre es nicht besser ausgegangen.
Schnauze halten oder raus aus der Mannschaft!
Leider hat es der DFB auch noch nicht geschnallt was internationales Geschäft bedeutet, auch für die Nationalmannschaft. Da gibt es Top-Trainer zuhauf, die besser mit den Millionären umgehen können.
Wenn ich mich erinnere wie lange man an Berti Vogts festgehalten hat, bis schliesslich dem Leid ein Ende gemacht wurde. Klinsmann wollte alles aus den USA heraus regeln und mit seichten Liedchen einen Freundeskreis bilden. Danach dann sein Assistent und der nächste kommt wohl auch aus der eigenen Jugend. So agiert kein Kreisklassenverein mehr. Da turnt noch der Sammer herum, der bei Borussia Dortmund aussortiert wurde (als Trainer). Und an der Spitze stehen Figuren, die sich bei einem Betriebssportverein nicht halten könnten.
Das Pech ist nur, dass es oft unter die letzten Vier reicht. Vizemeister und Endrundenteilnehmer sind deutsche Vokabeln für Erfolg. Bei anderen sind das Looser.
Die Amis haben einen schönen Ausdruck für den Vizemeister: "First Looser" zu Deutsch "Erster (oder bester) Verlierer" .
Wie lange wars bei uns im Tennis nichts (auch aufgrund von verkrusteten Strukturen). Finalteilnehmer war auch so ein Ehren-Wort für Bungert, der in diesem Wimbledon-Finals gegen Arthur Ashe die volle Dröhnung abbekam. Bis dann ein Boris Becker kam, den eine Finalniederlage -unabhängig vom Geld- genauso ärgerte wie ein Ausscheiden in der Anfangsphase.
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