Der von den Bayern entlassene Erfolgscoach steht bereit, die Nachfolge von Rudi Völler anzutreten, will sich aber "nicht vorbehaltlos" als Bundestrainer verpflichten lassen.

"Ich war Trainer bei Borussia Dortmund und Bayern München. Jetzt, nach dem Rücktritt von Rudi Völler, wäre es eine logische Folge für mich, Bundestrainer zu werden", sagte der 55-Jährige der Welt (Freitag- Ausgabe).

Ottmar Hitzfeld

Ottmar Hitzfeld (© Foto: AP)

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Zwar wäre es für ihn eine Ehre, Bundestrainer zu sein. "Ich mache das aber nicht vorbehaltlos. Ich muss es mir genau überlegen, denn ich habe mich nach der Trennung vom FC Bayern auf eine Pause eingestellt, um Abstand zu gewinnen", sagte Hitzfeld dem Blatt.

Es gelte noch viele Fragen zu klären, unter anderem müsse er zunächst mit seiner Familie sprechen.

Zustimmung für Hitzfeld als Nachfolger Völlers kommt auch vom früheren Teamchef Franz Beckenbauer. "Ottmar Hitzfeld wäre frei. Es ist die logische Konsequenz, sich an den Ottmar zu wenden", sagte Beckenbauer, der die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 1990 zum Weltmeister-Titel geführt hatte.

Er wolle jetzt nicht DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder Ratschläge erteilen. "Aber wenn es einer richten kann - wenn es einer richten kann - dann nur der Ottmar", zeigte sich der "Kaiser" überzeugt von den Fähigkeiten des ehemaligen Bayern-Trainers.

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(dpa)