Nach tödlichem Unfall Grand Jury spricht Rennfahrer frei

Nascar-Fahrer Stewart (Archivbild): Keine Beweise für kriminelle Handlung, befand eine Grand Jury.

(Foto: AP)

Er hatte bei einem Rennen einen Konkurrenten überfahren und tödlich verletzt: Nun ist der Nascar-Fahrer Tony Stewart von einer Grand Jury freigesprochen worden. Beweise für eine kriminelle Handlung des 43-Jährigen gebe es nicht.

  • Eine Grand Jury im US-Bundesstaat New York hat darauf verzichtet, Anklage gegen Rennfahrer Tony Stewart zu erheben.
  • Die Staatsanwaltschaft teilte mit, es gebe keine Beweise für eine kriminelle Handlung des 43-Jährigen.

Grand Jury: Stewart ohne Schuld an tödlichem Nascar-Unfall

Tony Stewart ist von jeglicher Schuld an einem tödlichen Unfall bei einem Rennen der Dirt-Track-Klasse vor über sieben Wochen freigesprochen worden. Die Grand Jury von Ontario County im US-Bundesstaat New York wird keine Klage gegen Stewart, einen der populärsten Piloten der Nascar-Serie, erheben. Das teilte die Nascar auf ihrer Homepage mit.

Es gebe keinen Beweis, um Stewart eines Verbrechens anzuklagen, erklärte Staatswanwalt Michael Tantillo. Die Grand Jury hatte nach eigenen Angaben unter anderem zwei Dutzend Zeugen angehört.

20-Jähriger kam bei Unfall ums Leben

Der Unfall hatte sich am 9. August auf dem Motorsports Park von Canandaigua (N.Y.) ereignet. Der 20 Jahre alte Kevin Ward Jr. war dabei ums Leben gekommen. Stewart hatte ihn mit seinem Wagen erfasst, nachdem der Nachwuchsfahrer sein defektes Auto verlassen hatte und auf Stewart zugegangen war.