Seinen Kapitän hat sich Joachim Löw schon zur Brust genommen. Jetzt will der Bundestrainer auch den zweiten Rebellen zähmen.
Nach dem Friedensgipfel mit Michael Ballack will Bundestrainer Joachim Löw noch vor dem letzten Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in diesem Jahr am 19. November in Berlin gegen England auch das Gespräch mit Torsten Frings suchen.
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Bundestrainer Joachim Löw und Kapitän Michael Ballack (re.) sind schon wieder auf einer Linie - Torsten Frings (li.) muss erst noch zum Gespräch antreten. (© Foto: dpa)
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"Da herrscht vorher noch Gesprächsbedarf. Mit Torsten Frings wird bald ein Gespräch stattfinden. Von meiner Seite werden auch hier einige Dinge deutlich angesprochen. Ich werde ihm nochmal sehr klar sagen, dass für seine Perspektiven bei uns seine Leistung entscheidend sein wird", sagte Löw im Gespräch mit der Welt am Sonntag.
Der Bremer hatte im vergangenen Monat öffentlich mit seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft kokettiert, nachdem er bei den beiden WM-Qualifikationsspielen des Vize-Europameisters gegen Russland und Wales zum Ersatzspieler degradiert worden war.
Der 31-Jährige, der sich zudem beim Disput zwischen Löw und Kapitän Michael Ballack auf die Seite seines langjährigen Kumpels geschlagen hatte, war am vergangenen Sonntag aber zurück gerudert und hatte erklärt, dass er weiterhin um seinen Platz in der Nationalelf kämpfen und seine Chance suchen werde.
Löw wird voraussichtlich am 13. oder 14. November sein Aufgebot für das Prestigeduell gegen England bekannt geben.
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(sid)
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