Sie fühlten sich nie besonders wohl im Olympiastadion - weder Fans noch Spieler. Nach wochenlangen Diskussionen steht nun fest: Mit dem Abstieg in die zweite Liga kehren die Löwen auch wieder ins Stadion an der Grünwalder Straße zurück.
Der Umzug des TSV 1860 München ins städtische Stadion an der Grünwalder Straße ist perfekt. "Die Fans können aufatmen. Sechzig spielt die kommende Saison definitiv im Grünwalder Stadion", wird Geschäftsführer Detlef Romeiko am Freitag auf der Internetseite des Vereins zitiert.
Die Heimat der Löwen: Das Grünwalder Stadion (© Foto: dpa)
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Bei abschließenden Gesprächen mit der Stadt und der Olympiapark GmbH seien die letzten Hürden genommen worden, hieß es weiter in der Mitteilung des Vereins. Die "Löwen" werden nun also die meisten Spiele in der 2. Fußball-Bundesliga im Grünwalder Stadion austragen können.
Aus Sicherheitsgründen sollen lediglich die vier Partien gegen Köln, Frankfurt, Dresden und Cottbus im Olympiastadion ausgetragen werden. Der Umbau des Grünwalder Stadions kann nach Vereinsangaben nun spätestens in der übernächsten Woche beginnen.
Laut Geschäftsführer Romeiko belaufen sich die Umbaukosten und die Ausgleichszahlungen an die Olympiapark GmbH - der TSV 1860 hatte bisher seine Spiele im Olympiastadion ausgetragen - auf unter 800 000 Euro. "Das können wir stemmen", zeigte sich Romeiko zuversichtlich. Ab 2005 wollen die "Löwen" und der FC Bayern München in der gemeinsam errichteten Allianz Arena spielen.
Am Mittwoch hatte der Verein vom Kreisverwaltungsreferat das benötigte Sicherheitszertifikat für die erhoffte Rückkehr in die frühere Spielstätte erhalten. Die Vorlage des Zertifikats galt als eine Bedingung der Deutsche Fußball-Liga (DFL) zur Genehmigung des Spielbetriebs. Bis zum 1. August muss der TSV 1860 allerdings noch 39 weitere Bedingungen erfüllen.
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(dpa)
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