Auch in Südamerika bleibt die Dakar gefährlich: Nach einem Unfall ist der Motorradfahrer Pascal Terry verstorben. Es war der 56. Todesfall in der Geschichte des Rennens.
Bei der Dakar-Premiere in Südamerika hat es das erste Todesopfer gegeben. Der Motorradfahrer Pascal Terry aus Frankreich wurde tot aufgefunden. Der 49 Jahre alte Yamaha-Pilot war seit Sonntag nach der Etappe von Santa de la Pampa nach Puerto Madryn von der Dakar-Organisation vermisst worden. Damit erhöht sich die Zahl der Toten seit der ersten Dakar 1979 auf 56.
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Pascal Terry bei der Teilnehmer-Vorstellung der Dakar. Der Franzose starb am Dienstag nach einem Unfall. (© Foto: AP)
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Polizei und Justizbehörde der argentinischen Provinz Las Pampas wollten noch keine weiteren Angaben zu dem Todesfall machen. Zunächst müssten die Umstände, die zum Tod von Terry geführt hätten, geklärt werden. Der Franzose wurde an einem schwer zugänglichen Ort 15 Meter von seinem Motorrad entfernt gefunden.
Bei der letzten Dakar 2007 in Afrika verunglückte der 29 Jahre alte Australier Elmer Symons mit seinem Yamaha-Motorrad tödlich. Kurz vor dem Ziel in Dakar stürzte der 41 Jahre alte Franzose Eric Aubijoux von seinem Motorrad und starb an einem Herzanfall.
Am Samstag beim Auftakt von Buenos Aires nach Santa Rosa de la Pampa waren die Briten Paul Green und Matthew Harisson mit ihrem Auto-Eigenbau verunglückt. Beide wurden mit schweren inneren Verletzungen ins Krankenhaus von Santa Rosa gebracht und in ein künstliches Koma versetzt. Die argentinischen Ärzte hoffen, beide am Donnerstag wieder aus dem Koma zurückführen zu können.
Die "Rallye Dakar" findet in diesem Jahr zum ersten Mal in Südamerika statt und führt über 9578 Kilometer durch Argentinien und Chile. Sie war wegen Terror-Drohungen 2008 abgesagt und nun von Afrika nach Südamerika verlegt worden. Es führt in der Gesamtwertung der Autos derzeit der Spanier Carlos Sainz, bei den Motorrädern liegt dessen Landsmann Marc Coma vorne.
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- Motorsport: Rallye Dakar Pottwale, Pinguine, PS 04.01.2009
- Rallye Dakar in Südamerika Ab in die Pampa 03.01.2009
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(sueddeutsche.de/sid/dpa/aum)
Ich halte ich solche hypomotoristerten Veranstaltungen zwar für Blödsinn, aber die Leute machen das freiwillig.
Wenn man Umweltschutzgesichtspunkte anführt: da wären m.E. ganz andere Dinge diskussionswürdig - die Auswirkungen geregelter Motorsportveranstaltungen sind wahrscheinlich nicht mal messbar...
Übrigens: Der Mann ist offenbar einem Herzinfarkt erlegen:
http://www.faz.net/s/Rub8C6F3503328B4FC2843206F67CB1BB67/Doc~E3D73CF3E57224420BA9ECC8B5D462718~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Das hätte ihm ggfs beim Joggen genauso passieren können.
Als Aufhänger für eine Propaganda^WArgumentation gegen derartige Veranstaltungen, wie ich den Artikel empfinde, eignet sich der Fall also echt nicht.
Solange man solcherlei Unsinn veranstaltet und noch Zuschauer kommen, wird man die Produktion des 3-Liter Autos wohl kaum ernsthaft durchsetzen können.
Also wieder ein Todesopfer bei dem organisierten Schwachsinn! Ich bin kein Rallyefan und schon gar nicht von einer "Dakar"-Rallye, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr in der Sahara stattfindet, sondern nun über den Atlantik gewandert ist. Der Schwachsinn bleibt der gleiche. In diesen Zeiten, in denen die Auswirkungen des Klimawandels erkennbar, aber im Ausmaß noch gar nicht abschätzbar sind und man wenigstens alle Chancen nutzen sollte, diese abzumildern oder gar nicht erst zur Wirkung kommen zu lassen, passt so eine Veranstaltung einfach nicht mehr. Gleiches gilt zumindest für sämtliche andere Motorsportarten.