Bundesliga HSV verliert in Göppingen

Handball, HBL: Nur zwei Tage nach dem Triumph im deutschen Duell in der Champions League hat der HSV Hamburg in der Handball-Bundesliga einen Rückschlag einstecken müssen. Die Hamburger kassierten am Dienstagabend bei Frisch Auf Göppingen eine deutliche 26:34 (10:18)-Niederlage und damit die bereits vierte Saisonpleite in 13 Partien in Deutschlands höchster Spielklasse. Auch acht Tore von Hamburgs bestem Werfer Domagoj Duvnjak konnten die Niederlage bei den Schwaben nicht verhindern, die in Pavel Horak und Zarko Markovic ihre besten Torschützen hatten (ebenfalls je acht).

Dagegen gab sich Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen keine Blöße. Beim TSV GWD Minden feierte der Bundesliga-Spitzenreiter einen 26:23 (13:11)-Erfolg. Es war der bereits 13. Sieg im 13. Spiel für die Löwen, die damit ihre makellose Bilanz auf 26:0 Punkte ausbauten. Beste Werfer bei den Gästen waren mit je acht Toren der deutsche Nationalspieler Uwe Gensheimer und Andy Schmid, Minden hatte in Dalibor Doder (5) seinen treffsichersten Akteur. In der dritten Partie des Abends besiegte der SC Magdeburg den TSV Hannover-Burgdorf mit 34:31 (18:14).

Eishockey, DEL: Dank ihres kanadischen Stürmers Yanick Lehoux haben die Adler Mannheim ihre Tabellenführung in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) verteidigt. Beim überraschend mühsamen 5:4 (2:1, 0:2, 3:1) des Spitzenreiters beim Schlusslicht Düsseldorfer EG sorgte Lehoux am Dienstagabend mit seinen drei Toren im Schlussdrittel (48., 54., 56.) und zwei Assists für den zwölften Sieg der Mannheimer, die mit nun 41 Zählern weiter ganz oben stehen. Die beiden anderen Adler-Tore erzielten Frank Maurer (2.) und Stanley-Cup-Gewinner Dennis Seidenberg (16./Überzahl). Für die Gastgeber trafen Justin Bostrom (10./58.), Daniel Kreutzer (21.) und Manuel Strodel (28.). Einen Heimerfolg feierten die Augsburger Panther. Dank der Tore von Stephen Werner (13.), Daryl Boyle (35./Überzahl) und Ryan Thang (50.) gewannen die Schwaben in einem Nachholspiel des 1. Spieltags 3:2 (1:1, 1:0, 1:1) gegen die Nürnberg Ice Tigers. Für Nürnberg waren Marco Nowak (4.) und Connor James (54.) erfolgreich.

David Beckham, Zukunft: Am anderen Ende der Welt buhlen die Vereine heftig um David Beckham. Allein vier Clubs zählte der australische Fußball-Verband am Dienstag als Interessenten auf, nachdem Beckham seinen Abschied von L.A. Galaxy nach dem Finale um die amerikanischen Meisterschaft am 1. Dezember angekündigt hatte. Neben Perth Glory und Melbourne Heart kündigten auch Adelaide United und die Central Coast Mariners ihr Werben um den 37 Jahre alten ehemaligen Nationalspieler an. Auch die Western Sydney Wanderers gelten als Mietbieter um den medienwirksamen Beckham. Der Engländer selbst sagt: "Ich möchte noch eine letzte Herausforderung erleben, bevor ich meine Spielerkarriere beende."

So leicht und schnell dürfte Beckham aber nicht in "Down Under" landen. Erst Ende vergangener Woche hatte sein Management kundgetan, dass es "absolut keine Pläne" gebe, dass Beckham in Australien spielen würde. Zuvor hatte der australische Verband hingegen verlauten lassen, dass es eine Anfrage durch Beckhams Berater gegeben habe. Beckham könnte aber auf einem anderen Kontinent persönliches Neuland betreten. Spekuliert wird, dass der 115-malige Nationalspieler womöglich nach China wechseln könnte. Auch dorthin zog es bereits Hochkaräter wie den Bayern-Alptraum Didier Drogba.