Das hier ist kein Scherz: Wir haben Unschuldsbeteuerungen und Begründungen von Sportlern gesammelt, die im Ruch standen, gedopt zu haben. Aber vielleicht handelt es sich hierbei gar nicht um Ausreden, sondern um die ungeschminkte Wahrheit.
Das Gift ist schuld: Bei der Tour de France 2012 ist die A-Probe des Luxemburger Radprofis Fränk Schleck positiv. Der reagiert sogleich und sagt: "Falls die Analyse das Ergebnis bestätigt, werde ich argumentieren, dass ich das Opfer einer Vergiftung geworden bin." Weiter sagt er: "Ich schließe kategorisch aus, dass ich eine verbotene Substanz genommen habe. Ich kann mir das Testergebnis nicht erklären und beantrage deshalb die Öffnung der B-Probe."
Bild: dapd18. Juli 2012, 10:15 2012-07-18 10:15:53 © sueddeutsche.de/dabi/ebc