Sie war die Favoritin, doch wie vor zwei Jahren in Berlin reichte es für Hammerwerferin Betty Heidler nicht zum erhofften Titel. Aber auch über die Silbermedaille kann sich die Weltrekordlerin freuen - zumindest ein wenig.
Sie war Favoritin, doch Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler hat ihren zweiten WM-Titel nach 2007 und das vierte Gold für Deutschland bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Daegu verpasst. Die Frankfurterin musste sich am Sonntag mit 76,06 Metern und Silber wie 2009 in Berlin begnügen, freute sich aber zumindest ein wenig darüber.
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Es gewann die Russin Tatjana Lysenko mit 77,13 Metern. Dritte wurde die chinesische Olympia-Dritte Wenxiu Zhang (75,03).
"Wir sehen das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Das lachende hat die Medaille gewonnen. Aber sie kann mehr und sie hat auch mehr erwartet", sagte Heidlers Trainer Michael Deyle.
Heidler erlitt damit ihre erste Niederlage im neunten Wettbewerb dieses Jahres. Die 27-jährige Europameisterin wollte zumindest an ihren Weltrekordwurf von 79,42 Metern vom 21. Mai in Halle/Saale herankommen, kam aber zu spät in Schwung. Lysenko, die einst ihren Weltrekord wegen Dopings hatte abgeben müssen, konnte sie dieses Mal nicht schlagen.
Heidler eroberte die siebte deutsche Medaille in Südkorea. Ihre Trainingspartnerin Kathrin Klaas verpasste als Siebte mit 71,89 Metern erneut ihr erstes internationales Edelmetall.
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(sueddeutsche.de/dpa/segi)
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