Eine deutsche Lacrosse-Nationalmannschaft gibt es bereits seit 1994. Sie nimmt alle zwei Jahre an der Europa- oder der Weltmeisterschaft teil. Für das Nationalteam kann sich jeder bewerben.
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Finale der deutschen Meisterschaft 2008: Lacrosse-Spieler des HLC Rot-Weiß München (blau) verteidigen das Tor gegen einen Angreifer der HTHC Warriors. (© Foto: oh)
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In den "Try-outs", einem Trainingscamp, entscheidet sich dann, wer sich zu den besten Spielern des Landes zählen darf und mit der Nationalmannschaft bei den großen Turnieren antritt. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft in Kanada erreichte das deutsche Männer-Team den achten Platz. Im Jahr 2001 waren sie Europameister.
Für Dominik Flucke vom HLC Rot-Weiß München ist Lacrosse ein richtiger Männersport, bei dem es auch mal hart zu Sache geht. Auch das "Checken", also das Umrennen von Gegnern, ist Teil des Sports.
Flucke erinnert sich an ein Hallenturnier in Göteborg, bei dem die Mannschaften auf einem Eishockeyfeld gegeneinander antraten. Da könne man den Gegner ordentlich in die Bande rempeln, schwärmt der ehemalige Karatekämpfer. Natürlich gibt es beim Lacrosse auch Schiedsrichter. Wer es mit dem Körperkontakt übertreibt, landet für 60 Sekunden auf der Strafbank.
Der 22-Jährige trainiert fünf bis sechs Mal die Woche Lacrosse. Angefangen hat seine Begeisterung vor zweieinhalb Jahren in Neubiberg. Die dortige Bundeswehruniversität stellt eine eigene Lacrosse-Mannschaft, die zwar nicht in der Bundesliga spielt, aber regelmäßig an nationalen und internationalen Turnieren teilnimmt.
Aus den USA mitgebracht
Entstanden ist die Sportart in Nordamerika. Dort spielten bereits die indianischen Ureinwohner Lacrosse, um Streitigkeiten zwischen Stämmen beizulegen. Sie nannten das Spiel "Baggataway", den kleinen Bruder des Krieges. Die Irokesen nehmen bis heute als eigene Nation an den Weltmeisterschaften teil.
Ende des 19. Jahrhunderts etablierte sich das Spiel in den USA an den großen Universitäten der Ostküste. In Kanada ist Lacrosse heute offizieller Nationalsport und ersetzt im Sommer das Eishockey.
Anfang der neunziger Jahre kam Lacrosse nach Deutschland. Einige Schüler hatten die Sportart während ihres Austauschjahres an den Highschools der USA kennengelernt und nach ihrer Rückkehr die ersten deutschen Teams gegründet.
2007 ist der Münchner Lacrosse Verein dem Hockey Club Rot-Weiß beigetreten. Mit fast hundert eigenen Mitgliedern ist Lacrosse mittlerweile ein fester Bestandteil des Vereins. Nur am Schriftzug über dem Vereinsheim ist Lacrosse noch nicht angekommen. Dort leuchten immer noch die Buchstaben HC Rot-Weiß.
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(sueddeutsche.de/hum/jja)
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wollen wir mal wetten das die SZ/deutsche Presse mehr Artikel zu Rugby hatte als über Lacrosse?
Ausserdem verstehe ich gar nicht was der Kommentar soll? Hast du Angst das Lacrosse Rugby die Show stiehlt?? Hallo!!!! Du machst hier einen Artikel über eine Randsportart hoch 3 schlecht, völlig unnötig.
nun, wenn herrn heidt physisbetonte sportarten freude bereiten, kann er ja auch mal über rugby schreiben.
vielleicht weist er auch darauf hin, dass DSF zwar immer wieder darüber gackert, von allen möglichen events berichten zu wollen, es aber nie auf die reihe bekommt.
oder dass vor monaten in frankreich eine exquisite WM war, die in den deutschen medien weitestgehend totgeschwiegen wurde, obwohl der rest der welt den event begeistert - und ich meine BEGEISTERT - als riesiges familienfest feierte.
und dass die deutsche rugby-liga auf dem sprung zur profiliga ist, es aber ums verrecken nicht schafft, weil der sponsor fehlt - wenn herr heidt soviel aufmerksamkeit in einen rugby-artikel steckte, würde sich vielleicht eher einer finden.
ich frage mich, was eurosport 2 herrn heidt wohl gegeben hat, dass er über lacrosse berichtet hat.
immer wieder herrlich in Deutschland über Lacrosse zu lesen. Es ist nämlich der beste Sport den man so machen kann. Schaut bei www.dlaxv.de nach und findet einen Verein in eurer nähe. Ausrüstung stellen euch die Teams zur Verfügung, so dass es jeder mal probieren kann.