Kurzbahn-WM im Schwimmen Marco Koch gewinnt überraschend Gold

Gold über 100 Meter Brust: Marco Koch in Kanada.

(Foto: AFP)

Der deutsche Schwimmer siegt bei der Kurzbahn-WM. Fifa-Chef Infantino denkt über eine WM mit 16 Dreiergruppen nach. Die Dallas Mavericks bleiben das schlechteste Team im Westen der NBA.

Schwimm-WM, Marco Koch: Schwimm-Weltmeister Marco Koch hat bei der Kurzbahn-WM im kanadischen Windsor auf seiner Nebenstrecke etwas überraschend Gold gewonnen. Der Olympia-Siebte schlug im Finale über 100 m Brust vor dem Russen Wladimir Morosow (+0,23 Sekunden) und dem Italiener Fabio Scozzoli (+0,27) an und blieb mit seiner Siegerzeit von 56,77 Sekunden nur um zwei Hundertstel über seinem deutschen Rekord. Im Wettbewerb am Donnerstag über die doppelte Distanz kann Weltrekordler Koch das Doppel-Gold perfekt machen. Für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) war es die zweite Medaille nach Silber für Philip Heintz (Heidelberg) über 200 m Lagen zum Auftakt der Weltmeisterschaft auf der 25-m-Bahn.Für einen Weltrekord sorgte am zweiten Wettkampftag die amerikanische Lagenstaffel der Frauen bei ihrem Sieg über 4x50 m. Das US-Quartett um Olympiasiegerin Lilly King schlug nach 1:43,27 Minuten an und unterbot die bisherige Bestmarke um 77 Hundertstelsekunden.

NBA: Ohne Dirk Nowitzki haben die Dallas Mavericks das nächste Heimdebakel in der nordamerikanischen Profiliga NBA kassiert. Gegen die Sacramento Kings unterlagen die Texaner am Mittwoch (Ortszeit) mit 89:120 (52:56) und bleiben mit vier Siegen aus 21 Begegnungen das schlechteste Team in der Western Conference. Erfolgreichster Werfer bei den Mavs war Deron Williams mit 20 Punkten. Ein Comebacktermin von Nowitzki bleibt weiter offen. Nach zuletzt sieben Niederlagen hintereinander haben Dennis Schröder und seine Atlanta Hawks wieder gewonnen. Gegen die Miami Heat siegte das Team des Braunschweigers mit 103:95 (53:46) und rangiert in der Eastern Conference auf Rang zehn. Schröder erzielte 17 Punkte und und gab sieben Assists. Top-Scorer bei den Hawks war Center Dwight Howard mit 23 Zählern.

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Fifa, WM-Pläne: Präsident Gianni Infantino bastelt offenbar an einem neuen Modell für seine "Mammut-WM". Wie die Nachrichtenagentur AFP mit Verweis auf eine Fifa-Quelle berichtete, plant der Weltverbands-Chef ab der Weltmeisterschaft 2026 eine Endrunde mit 16 Gruppen zu je drei Mannschaften. Einen Vorstoß für eine WM mit 48 Mannschaften hatte Infantino schon Anfang Oktober gemacht. Nach dem damaligen Modell hätte die Endrunde aber wie heute mit 32 Mannschaften stattgefunden. Nach diesem Plan wären 16 Teams direkt qualifiziert, die anderen 16 würden in Vor-Play-offs ermittelt. Nun will der Fifa-Boss den kleinen Verbänden offenbar noch mehr entgegenkommen und sie zu einem vollwertigen WM-Teilnehmer aufwerten. Laut AFP will Infantino seinen Vorschlag am 9. und 10. Januar 2017 dem Fifa Council präsentieren.

1860 München, Thomas Eichin: Nach seinem Aus als Sportchef von Fußball-Zweitligist TSV 1860 München hat Thomas Eichin das problematische Miteinander mit dem Mehrheitsgesellschafter hervorgehoben. Es sei "kein Schock" gewesen, nach nur wenigen Monaten nicht mehr im Amt zu sein, sagte Eichin der Sport-Bild. "Ich bin eher froh darüber, denn die Zusammenarbeit mit Hasan Ismaik war unmöglich." Eichin war erst Ende Juni nach München gekommen. Vor zwei Wochen war er als Geschäftsführer abberufen worden. 165 Tage nach seiner Verpflichtung war jetzt trotz eines Vertrags bis Sommer 2019 komplett Schluss.