Die WM-Teilnehmerin Yvonne Cernota ist bei einer Trainingsfahrt ums Leben gekommen. Bei der diesjährigen Weltmeisterschaft war die 24-jährige Anschieberin mit ihrer Steuerfrau Cathleen Martini auf der selben Bahn noch Vierte geworden.
Die 24 Jahre alte Frau aus dem sächsischen Oberbärenburg, die WM-Dritte im Zweierbob 2003 gewesen ist, starb am Morgen, als sie zusammen mit dem drei Jahre älteren Stefan Grandi in ihrem Bob aus der Bahn katapultiert wurde. Der Wm-Teilnehmer Grandi wurde lebensgefährlich verletzt.
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Nach Angaben der Polizeidirektion Traunstein waren die beiden Athleten gegen 10.30 Uhr in der Zielkurve mit ihrem Bob umgekippt, zunächst gegen die Innenbande gekracht und dann aus der Bahn geschleudert worden. Nach Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) wurde der Bob regelrecht zerrissen. Wie es zu dem tragischen Unfall auf der als weniger schwierig geltenden Bahn kommen konnte, war zunächst unklar. Eine Sprecherin des Bob-und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) verwies auf die Ermittlungen der Polizei.
Bei der WM im Februar war die in Halberstadt geborene Yvonne Cernota auf der Bahn am Königssee als Anschieberin mit ihrer Steuerfrau Cathleen Martini Vierte geworden. Im Jahr zuvor hatte das Duo sogar die Bronzemedaille errungen. Bei einer einwöchigen Bob- Schule wollte sich die Studentin der Biochemie, die von den Kollegen nur "Lütte" genannt wurde, an den Steuerseilen versuchen. Die beiden Sportler Grandi und Cernota waren Angehörige des BSSV.
Drei Notärzte hätten sich sofort um die Verletzten gekümmert, teilte ein Polizeisprecher mit. Yvonne Cernota sei auf dem Flug mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gestorben. Bei der Sächsischen Sportgala in Riesa sollten Yvonne Cernota und Cathleen Martini an diesem Samstag als zweitbeste Mannschaft des Jahres geehrt werden.
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(dpa)
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