Wladimir Klitschko vs. Mariusz Wach
Aus Hamburg von Carsten Eberts

Wladimir Klitscho trifft und trifft und trifft, doch der Pole Mariusz Wach fällt einfach nicht um. Der Punktsieg für den Weltmeister fällt deutlich aus - danach lobt Klitschko die Wikinger-Qualitäten seines Gegners. Der Kampf in der Rundenkritik.

Aus Hamburg von Carsten Eberts

Vor dem Kampf: Der 25. Oktober war für Wladimir Klitschko ein trauriger Tag. In den USA verstarb sein langjähriger Trainer Emanuel Steward. Ganze 16 Tage ist das her, Klitschko hat Steward diesen Kampf gewidmet. Vor dem Kampf wird Steward gedacht, mit zehn Glockenschlägen, wie es in den USA üblich ist. Die ganze Arena in Hamburg erhebt sich. Vielleicht ging es auch wegen des Trauerfalls ausgesprochen freundlich zu: Große Provokationen vor dem Kampf blieben aus, beide Boxer versicherten sich ihren gegenseitigen Respekt, Mariusz Wach schenkte Klitschko gar ein Bild aus gemeinsamen Sparringstagen.

Bild: dapd

11. November 2012, 01:23 2012-11-11 01:23:05  © Süddeutsche.de/cag

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