Die Serie A bleibt ohne Publikum.
Italiens Fußball laufen trotz des Gewinns der Weltmeisterschaft die Fans davon. Seit Saisonbeginn wurden nur noch 19000 Zuschauer pro Spiel in der SerieA gemeldet. In der Saison 1997/1998 waren es 31161 pro Partie. Die Bundesliga kommt nach acht Spieltagen auf einen Schnitt von 39424 Besuchern, die zweiten Liga auf 16918.
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Laut Gazzetta dello Sport ist in Italien damit ein Rekordtief wie zuletzt in den 70er Jahren erreicht worden. Das beste Ergebnis hatte die Serie A in der Spielzeit 1984/1985, als fast 39000 Zuschauer pro Begegnung in die Stadien kamen. Der italienische Fußballverband FIGC sieht die veralteten und unkomfortablen Stadien als einen Grund für den Schwund und hatte deshalb kürzlich die Regierung in Rom aufgefordert, jenen Klubs Steuerbegünstigungen zu gewähren, die die Eintrittskartenpreise senken.
Einen Boom erlebt nach dem Zwangsabstieg von Rekordmeister Juventus Turin hingegen die Serie B: Am Sonntag wurden dort im Schnitt 106,7 Prozent mehr Zuschauer als vor einem Jahr registriert.
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(SZ vom 26.10.2006)
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