Das Berufungsgericht hat die Strafen im Manipulationsskandal deutlich abgemildert: Juventus Turin startet doch mit weniger Minuspunkten in die 2. Liga, während Lazio Rom und der AC Florenz sogar erstklassig bleiben dürfen.
Das Berufungsgericht des italienischen Fußball- Verbandes hat die Strafen für Juventus Turin und drei andere Top-Clubs im Manipulationsskandal abgemildert.
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Rekordmeister Juve muss zwar wie in erster Instanz entschieden in der kommenden Saison in der 2. Liga starten, wird aber dort nur mit 17 statt 30 Minuspunkten belastet. Lazio Rom und der AC Florenz dürfen auch in der kommenden Saison in der Serie A spielen. Dies gab der Vorsitzende Richter Piero Sandulli am Dienstagabend in Rom bekannt.
Die vom Sportgericht am 14. Juli verhängten Urteile gegen die anderen Clubs wurden in zweiter Instanz deutlich abgemildert. Lazio Rom und der AC Florenz dürfen ebenso wie der AC Mailand weiter in der Serie A spielen. Lazio werden in der kommenden Saison elf Punkte abgezogen, Florenz startet mit 19 Minuspunkten in die neue Spielzeit.
Der AC Mailand bekommt zur neuen Saison in der höchsten italienischen Spielklasse nur noch acht statt 15 Punkte abgezogen.
Auf Bitte des italienischen Verbandes verlängerte die Europäische Fußball-Union (UEFA) die Meldefrist für die europäischen Club-Wettbewerbe um einen Tag auf den 26. Juli. Bereits am Freitag werden in Nyon die dritte Qualifikationsrunde in der Champions League und die zweite Qualifikationsrunde im Uefa-Pokal ausgelost.
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(dpa)
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