Nach der EM ist vor der Saison: Timo Hildebrand über die Nationalelf und den Kokurrenzkampf in Valencia.
SZ: Herr Hildebrand, haben Sie denn, im Gegensatz zu Bernd Schuster, eine Erklärung für die 2:4-Niederlage im Supercup gegen Real Madrid, das am Ende nur noch neun Spieler auf dem Platz hatte?
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Timo Hildebrand bangt um seinen Stammplatz beim FC Valencia. (© Foto: AFP)
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Hildebrand: Es war ein verrücktes Spiel. Normalerweise musst du ein Spiel gegen Neun kontrollieren. Aber wir haben in der zweiten Halbzeit aufgehört, Fußball zu spielen.
SZ: Schuster sagte, es gebe Teams, die könnten in Überzahl nicht so gut agieren. Valencia zählt offenbar dazu. Zumindest vermutet er wohl richtig, dass Ihrer Elf Reals rote Karten nicht gut getan haben.
Hildebrand: Das stimmt. Aber das darf nicht passieren. Gegen neun musst du einfach spielen, den Gegner ausspielen. Wir haben den Rhythmus heruntergefahren und dabei vergessen, weiter auf das gegnerische Tor zu spielen.
SZ: In der zweiten Halbzeit entwickelte sich so etwas wie ein Privatduell zwischen Ihnen und Reals Außenstürmer Arjen Robben, Sie hatten drei, vier hervorragende Szenen. Dann kam das eher unglückliche dritte Gegentor.
Hildebrand: Ein Konter. Wir verlieren den Ball im Mittelfeld ziemlich blöd, ich bin zurückgelaufen, er schießt ziemlich schnell und gut.
SZ: Der vierte Treffer, als Higuain einen Rückpass abfing, war ein Missverständnis zwischen Ihnen und Alexis?
Hildebrand: Es war zu laut im Stadion, da konnte man nichts hören. Ich bin extra zur Seite gelaufen, um ihm zu helfen; er dachte, ich bin alleine, und hat den anderen Spieler nicht gesehen.
SZ: Sie haben jetzt noch mal Konkurrenz bekommen beim FC Valencia. Der Klub hat für eine Ablösesumme von vier Millionen Euro den brasilianischen Olympiatorwart Renan verpflichtet.
Hildebrand: Er ist ja noch nicht da... Im Ernst: Er kommt diese Woche. Wir werden sehen. Ich gehe davon aus, dass ich Nummer eins bin.
SZ: Was macht Sie da so sicher? Haben Sie mit Ihrem Trainer Unai Emery über Ihre Position geredet?
Hildebrand: Nein. Ich habe ihn schon gefragt, ob wir miteinander reden können. Aber das Gespräch hat noch nicht stattgefunden. Ich hoffe, wir können das in den nächsten Tagen nachholen.
SZ: Wie geht es in der Nationalmannschaft weiter? Auch da steht ja noch ein Gespräch mit Bundestrainer Löw aus. Torwarttrainer Köpke hat sich derweil schon mal über Ihre Reaktion nach der EM-Ausbootung beklagt.
Hildebrand: Wie hätte ich denn reagieren sollen? Ich glaube, das wurde erst ein Argument, als es (vor dem Spiel gegen Belgien/d. Red.) zur Nachnominierung von Tim Wiese kam. Vorher hatte ich das noch nie gehört. Ich hoffe, dass es bald zu einem Gespräch kommt.
SZ: Haben Sie das Gefühl, dass die Nationalmannschaftstür für Sie wieder etwas weiter zugefallen ist?
Hildebrand: Nach allem, was ich letztes Jahr, in diesem Sommer und auch heute hier in Madrid erlebt habe, weiß ich um so genauer, dass im Fußball alles mögliche passieren kann. Zwei Jahre (bis zur WM 2010/d. Red.) sind eine lange Zeit. Man kann Argumente für jemanden finden, man kann Argumente gegen jemanden finden. Ich bin gespannt, was weiterhin passieren wird.
SZ: Bereuen Sie es, nach Valencia gegangen zu sein?
Hildebrand: Ich werde das immer wieder gefragt. Ich weiß wirklich nicht, warum ich es bereuen sollte.
SZ: Der Supercup in Spanien ist ein offizielles Turnier, andererseits Teil der Saisonvorbereitung. Wie schwer wiegt eine Niederlage wie heute?
Hildebrand: Wir haben eine Supervorbereitung gehabt, jetzt zweimal gegen Real Madrid gespielt, die stärkste Mannschaft. Haben im ersten Spiel dominiert, hätten im zweiten Spiel mehr draus machen müssen. Wir hätten das Turnier gewinnen müssen, das müssen wir uns vorwerfen. Aber man hat gesehen, dass wir anders auftreten als letztes Jahr.
SZ: Welche Ziele haben Sie jetzt?
Hildebrand: Ich glaube, man kann kein Ziel aussprechen, dafür ist die vergangene Saison zu kurios verlaufen. Wir sind im Uefa-Cup, da möchten wir ziemlich weit kommen. Und in der Liga oben angreifen. Wir sind eine gute Einheit mit einem guten Trainer.
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(SZ vom 26.08.2008/jüsc)
Berliner Zeitung
das ganze Theater wegen Timo ist von Löw und Köpke nur lachhaft.
Tot lachen kann man sich nur über eine Nominierung von Enke. Mit ihm wollen sie in die Quali der WM?
Na Gott sei Dank haben sie die Finnen und auch Lichtenstein in der Gruppe die sie schlagen können. Aber wenn es zu Russland kommt, dann wird sich es zeigen was Enke kann. Rennt er dann auch wieder weg wie in der Türkei bei einer Niederlage?
Und was soll das alles wegen Hildebrand. Man hat immer das Gefühl das Timo allein auf dem Platz steht.
Dann sollte man mal die Statistik vergleichen von der letzen Saison BL gegen Primera Division. Obwohl Timo nicht von Anfang an gespielt hat, hat er mehr Spiele als Enke. Trotz das Valencia viel verloren hat hat Timo weniger Tore kassiert als Enke.
Wünscht sich der DFB Schlammschlachten wie bei Kahn und Lehmann?
Was war denn mit Kahn? WM 2002 Finale. Durch Kahns Fehler hat Deutschland das Finale verloren. was ist passiert? NICHTS!!!!!!!!!!!!!!!! Das war normal.
Macht Timo mal einen Fehler. Wusch draussen ist er bei der NM.
Also was in Löws Kopf vorgeht soll er mal der Öffentlichkeit erklären.
Was hat Timo denn schlimmes gesagt? Dann dürften Enke und Adler auch nicht mehr dabei sein. Und ein Wiese ist auf einmal so stumm geworden.
Das stinkt doch bis zum Himmel.
Übrigens. Auf der Hompage von Valencia wurde bekannt gegeben das Timo für die Quali am 06. und 10. September für die NM nominiert sei. Valencia gibt doch so etwas nicht bekannt wenn keine Anfrage da war.
Also was soll nun das wieder in der heutigen Presse Enke und Wiese seien nominiert.
Also das Team Löw - Köpke geht mir echt auf den Geist. Die sollen lieber mal nach Spanien sehen wie die Fussball spielen. Die haben beim EM Finale die deutschen doch nass gemacht und dumm aussehen lassen. Mir hat das gefallen, weil auch Timos Kollegen Villa, Silva, Marchene und Albiol dabei waren. War doch eine genugtuung für Timo.
Wäre mal wieder Zeit das Deutschland die WM von zu Hause anschaut und nicht vor Ort dabei ist. Erst dann lernen die, Leute mit Respekt zu behandeln.
Kann es sein, dass Herr Löw und Herr Köpke einfach nur keine ho_mo_.se_xuellen Fußballer mögen?! Und richtig, Hildebrand sollte den Mumm haben, nicht mehr unter Löw und Köpke bei der Nationalmannschaft zu spielen. Wär auch gut für seine Arbeit beim Verein.
"Einige Aussagen haben uns (!) nicht gefallen." Sowohl Köpke als auch Löw tätigten diese Aussage im Rahmen ihrer Begründungen für die Nicht-Berücksichtigung Hildebrands. Man kann sowas zwar mal sagen, es aber als Begründung oder Rechtfertigung zu benutzen für eine Nicht-Einladung, schockiert mich. Ein Rückschritt zum Duckmäusertum, welches in der heutigen Zeit nichts verloren hat. Und ein erneuter Beweis für die Unfähigkeit von Löw und Co, die Nationalmannschaft auf den richtigen Weg zu bringen. Die Fußball-Philosophie ist eine Sache. Führungsqualität eine andere.
Hildebrand selbst lässt es leider an Charakterstärke vermissen. An seiner Stelle hätte ich längst erklärt, unter Löw und Köpke nicht mehr zu spielen. Aber er klammert sich halt an den Strohalm, vielleicht doch noch mal die Nummer 1 zu werden. Ein aussichtsloses Unterfangen.
Weil ich der Meinung bin, dass der Köpke den Hildebrand nicht leiden kann, aus welchen Gründen auch immer. Und ich schon glaube dass Löw da auf den Köpke gehört hat.
Warum soll da der Köpke Schuld sein? Das ist doch die alte Lehamnn-Bierhoff-Achse. Nach der sehr durchwachsenen Vorbereitung hätte der Hildebrand dem Lehmann die nr. 1 streitig gemacht. Um dieses Risiko auszuschalten hat man ihn zu Hause gelassen und den Enke und den Adler mitgenommen. Der Enke ist viel zu brav als dass er irgendwelche Ansprüche angemeldet hätte und der Adler war einfach nur glücklich, mitgenommen zu werden. Dem wäre natürlich auch nicht eingefallen, sich zu beschweren. Und somit hatte man Ruhe in der Torwartdiskussion. So läuft die Sache nun mal...
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