SZ: Das Transferfenster ist seit Montagnacht geschlossen. Traurig?
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Podolski: Nein. Mir war das ja von vorneherein klar. Ich hatte Gespräche mit Jürgen Klinsmann, da wurde mir signalisiert, dass er auf mich setzt und dass ich auf meine Einsätze kommen werde. Mir wurde vom Verein auch nie signalisiert, dass ich freigegeben werde. Von daher war ein Wechsel in den letzten Wochen nie wirklich ein Thema.
SZ: Hatten Sie nach den Gesprächen das Gefühl, dass Klinsmann Sie auf Augenhöhe mit den anderen beiden sieht?
Podolski: Ja klar, und so sehe ich mich auch selbst. Ich sehe mich nicht als Stürmer Nummer eins oder als Nummer drei, sondern als einen von drei Stürmern.
SZ: Am vergangenen Sonntag hat Jürgen Klinsmann gesagt, Sie seien in der "Herausforderer-Rolle". Das klingt eher nach Nummer drei - oder so, als müssten Sie nicht nur gleich gut, sondern besser sein als die anderen, um zu spielen.
Podolski: Ja, aber man kann sich ja nur beweisen, wenn man auch spielt, wenn man sich jedes Wochenende mit den anderen Mannschaften messen darf. Nur dann kann man sich profilieren.
SZ: Das heißt: Es ist schwer, Herausforderer zu sein ohne Spielpraxis.
Podolski: Ich versuche im Training immer mein Bestes zu geben, aber wenn man dann jede Woche doch nicht so zum Zug kommt und wieder nicht spielen darf, dann ist es irgendwann schwer zu sagen: Okay, jetzt trainierst du halt wieder eine Woche, um in die Elf zu kommen. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem man sich Gedanken macht.
SZ: Fühlen Sie sich bei Bayern ungerecht behandelt?
Podolski: Nein, es ist ja nicht so, dass mir irgendwelche Spieler vorgezogen werden. Wir haben bei Bayern noch zwei andere Weltklasse-Stürmer, und da ist es schon klar, dass man nicht einfach an denen vorbeiziehen kann. Und ich bin mir sicher, dass Uli Hoeneß' Worte auch gut gemeint waren. Aber so richtig verstehen kann ich sie trotzdem nicht. Man kann sicher mal was bewirken, wenn man mal zehn oder 20 Minuten spielen darf, aber es ist einfach etwas ganz anderes, wenn man 90 Minuten spielt.
SZ: Was empfinden Sie, wenn Sie sehen, wie Jürgen Klinsmann versucht, Miroslav Klose in seiner Krise zu stärken?
Podolski: Ich finde es gut, wenn man Stürmer starkmacht. Wenn auch ich meine Spiele bekommen würde, sagen wir mal: zehn Stück, dann bin ich überzeugt, dass ich meine Leistung bringen würde, dass ich Tore schieße und vorbereite.
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Torwartlegende Sepp Maier im Interview. SZ am Wochenende Jetzt lesen ...
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Drogeriekette wird abgewickelt
Ja, was macht er denn in seinen diversen Interviews? Er lamentiert!
Also hat Hoeneß, doch recht.
Egal, wenn es dem Spieler bei seinem Verein nicht paßt, dann sollte er zuerstmal ins einen Vertrag schauen, den er ja hoffentlich selbst unterschreiben konnte. Und wenn er feststellt, daß gegen Vereinbarungen (z.B. Einsatz in jedem Spiel) verstoßen wird, dann kann er letztendlich auch dagegen klagen. Ansonsten steht sicherlich auch etwas über seine Pflichten drin und vor allem darüber, wann und wie der Vertrag beendet werden kann. Wenn er vorher raus will, dann muß er eben eine Abfindung bezahlen. Wenn er das Geld auf den Tisch legt dann kann er gehen. So einfach ist das, aber anstatt konsequent zu sein, jammert er lieber. Fußball ist Business und nicht betreutes Wohnen.
ist der von Podolski nicht unähnlich.
Was braucht der FCB einen Rensing, wenn Kahn immer spielt? Der saß 6 Jahre lang auf der Bank, wartend auf denZeitpunkt X.
Mit Poldi ist es ebenso. Er hat beim FCB nur dann eine Chance,wenn bei einem anderen
Stürmer die Achillessehne reißt. Wann das der Fall ist, who knows? Morgen, oder in einem Jahr. Bis dahin gibt´s nur ein Problem für Trainer und Vereinm: Poldi bei Laune zu halten.
Wie sich da jemand im ewigen Wartestand weiterentwickeln kann, erscheint mir fraglich. Empfehlung: up, up, away....
Lieber Lukas Podolski, denke einfach mal an Santa Cruz. Der hat bei Bayern keinen Fuß auf den Boden bekommen. Kaum wechselt er nach England, schießt er Tore ohne Ende. Geh' nach England, die Fans dort werden dich lieben, versprochen. Und ab und zu sendest du eine MMS an Uli Hoeneß mit Bildern von deinen schönsten Toren.
Also der Podolski lässt sich bei den Bayern glaub ich nur verarschen. Ein Klose spielt jämmerlich, wirk nicht austrainiert und schießt ewig kein Tor, aber Poldi spielt trotzdem nicht. Wann will er denn dann überhaupt spielen wenn nicht in so ner Situation? Soll er etwa spielen wenn Klose wieder einen seiner "Halbjahresläufe" bekommt und pro Spiel zwei Tore schießt und eins vorbereitet???
Poldi muss wechseln. Er hätte nach Bremen wechseln sollen, aber da ist ja jetzt Pizzaro.
Also entweder er geht in der Winterpause oder man kann ihm auch nicht mehr helfen.
Und sich auf ein Vieraugengespräch mit dem listigen Klinsi zu verlassen in dem er ihn um den Finger gewickelt hat, kann es ja auch nicht sein.
Also ich weiss nicht, was dieses ganze Theater um Poldi soll - braucht da jemand einfach ein tolles Thema, um Unruhe in den FC Bayern zu bringen?
Fakt ist, Bayern hat drei tolle Stürmer, von denen nun 'mal immer nur zwei spielen können. Es wird also immer einen Unzifriedenen geben. Aber ein Top-Verein braucht mindestens drei Super-Stürmer, wie leicht ist einer verletzt und schon bekommt der andere seine Chance.
Klinsmann hält viel von Poldi, das weiss man ja seit der WM 2006 in Deutschland. Warum können also die ganzen selbsternannten Kritiker nicht akzeptieren, dass Klinsi seine Gründe haben wird, warum Poldi (noch) nicht spielt? Anscheinend sind die Kritiker immer im Training dabei und wissen alles besser als der Trainer...
Eines muss Poldi auf jeden Fall ändern - und das ist mir bei Klose im letzten Spiel aufgefallen: wenn man eine dicke Chance vergibt, dann darf man sich ruhig ärgern (so wie Kloses Behandlung des Pfostens) - bei Poldi sehe ich immer nur dieses blöde Grinsen - das ich nicht mehr sehen will.
Aber ich halte viel von Poldi - Bayern wird ihn bei der Spielbelastung mit Championsleague noch brauchen. Er wird seine Spile bekommen und dann sehen wir weiter.
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