Internationaler Fußball Paris holt den Titel in Frankreich

Durch ein 7:1 gegen Monaco wird Paris Saint-Germain französischer Meister.

(Foto: dpa)

Paris Saint-Germain ist nach einem Kantersieg zum siebten Mal französischer Fußball-Meister. Das Team um Julian Draxler und Edinson Cavani feierte am Sonntagabend einen 7:1 (4:1)-Erfolg gegen den Tabellenzweiten AS Monaco. Durch den Sieg baute Paris den Vorsprung auf 17 Punkte aus. Bei noch fünf ausstehenden Spielen ist PSG nicht mehr einzuholen. Giovani Lo Celso (14./28. Minute), Cavani (17.), Ángel Di María (20./59.) und Draxler (87.) waren die Pariser Torschützen. Zudem traf Monacos Offensivmann Radamel Falcao ins eigene Tor (77.). Rony Lopes (38.) gelang der einzige Treffer für den letztjährigen Meister aus dem Fürstentum. Nationaltorwart Kevin Trapp saß bei PSG nur auf der Bank.

Real siegt knapp in Malaga

Real Madrid ist in der spanischen Primera División auf Rang drei geklettert. Der Gegner des FC Bayern München im Halbfinale der Champions League siegte am Sonntagabend 2:1 (1:0) beim FC Málaga und zog am FC Valencia in der Tabelle vorbei. Isco brachte die Königlichen in der 29. Minute per Freistoß in Führung. Casemiro erhöhte im zweiten Durchgang auf 2:0 (63.). Kurz vor Schluss reichte es für die Gastgeber durch Diego Rolán nur noch zum Anschlusstreffer (90.+3). Real-Trainer Zinédine Zidane verzichtete auf Toni Kroos in der Startelf und wechselte den deutschen Fußball-Weltmeister auch nicht ein.

ManUniteds Pleite hilft ManCity zum Titel

Manchester City ist zum fünften Mal englischer Fußball-Meister. Das Team des früheren Bayern-Trainers Pep Guardiola profitierte davon, dass Lokalrivale Manchester United am Sonntag eine peinliche 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen den Tabellenletzten West Bromwich Albion kassierte. Bei fünf verbleibenden Spielen und 16 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten United ist Spitzenreiter City nicht mehr einzuholen.

Guardiola erfuhr davon auf dem Golfplatz, Ilkay Gündogan war beim Revierderby zwischen Schalke und Borussia Dortmund zu Besuch. Und Kapitän Vincent Kompany feierte zuhause auf der Couch. Via Livestream war Kompany auf dem Twitter-Account des Klubs zu sehen, nachdem er die entscheidende Partie im Fernsehen verfolgt hatte.

Guardiola verbrachte den Sonntag auf dem Golfplatz

Mit seinem Tor in der 73. Minute hatte West Broms Jay Rodriguez bei strömendem Regen im Old Trafford für die Überraschung gesorgt, mit der wohl auch Guardiola nicht gerechnet hatte. Nach Citys 3:1 (2:1) bei Tottenham Hotspur am Samstag hatte der Trainer gescherzt, er wolle lieber Golf spielen, als vor dem Fernseher zu sitzen. "Das einzige Ergebnis, das mich interessiert, ist Bogey oder Birdie", sagte er. "Wir verlassen uns auf uns selbst."

ManUnited, das den Erzrivalen und Nachbarn in der vergangenen Woche noch mit 3:2 (0:2) düpiert hatte, war gegen West Brom die spielbestimmende Mannschaft, kam bei strömendem Regen im Old Trafford aber nicht zum Torerfolg. Früher als Manchester City hat bisher noch keine Mannschaft in der Premier League seine Meisterschaft feiern dürfen.

Mo Salah erzielt seinen 30. Saisontreffer

Während City die Meiserschaft gewann, vergrößerte der Champions-League-Halbfinalist FC Liverpool seine Aussichten, auch in der kommenden Fußball-Saison in der Königsklasse zu spielen. Das Team von Trainer Jürgen Klopp setzte sich am Samstag in der Premier League mit 3:0 (1:0) gegen den AFC Bournemouth durch.

Vor eigenem Publikum an der Anfield Road trafen der Senegalese Sadio Mané (7. Minute), der Ägypter Mohamed Salah (69.) und der Brasilianer Roberto Firmino (90.) für Liverpool. Für Salah war es bereits der 30. Treffer in der laufenden Premier-League-Saison. Er ist damit weiter der Toptorschütze der Liga. 18 seiner Tore erzielte er in Anfield.Liverpool, das am Dienstag mit einem 2:1-Sieg gegen Manchester City (Hinspiel 3:0) das Champions-League-Halbfinale erreicht hatte, hat als Tabellendritter sieben Punkte Vorsprung auf Platz fünf.

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