Ibrahimovic Sieg im Saal

Weltklasse-Stürmer Zlatan Ibrahimovic klagte gegen Schwedens früheren Leichtathletik Nationaltrainer Ulf Karlsson wegen Verleumdung - ein Gericht in Karlstad gab ihm Recht.

(Foto: Eddie Keogh/Reuters)

Für indirekte Doping-Vorwürfe gegen den Weltklasse-Stürmer ist Schwedens früherer Leichtathletik-Nationaltrainer Ulf Karlsson zu einer Geldstrafe von umgerechnet 2500 Euro verurteilt worden. Ein Gericht gab der Klage des Profis wegen Verleumdung statt.

Für indirekte Doping-Vorwürfe gegen den Fußball-Profi Zlatan Ibrahimovic ist Schwedens früherer Leichtathletik-Nationaltrainer Ulf Karlsson zu einer Geldstrafe von 2500 Euro verurteilt worden. Ein Gericht in Karlstad gab Ibrahimovics Klage wegen Verleumdung statt. Grund waren Anspielungen Karlssons auf eine Gewichtszunahme des Stürmers während dessen Zeit bei Italiens Rekordmeister Juventus Turin. "Zlatan", hatte Karlsson im April 2015 bei einer öffentlichen Veranstaltung mit Hinweis auf Doping-Verdächtigungen gegen Turin erklärt, "legte bei Juventus in einem halben Jahr mehr als zehn Kilo zu. Ich glaube, dass er gedopt war." Das Gericht sah den Ruf des momentan bei Manchester United angestellten Angreifers durch diese Aussage beschädigt: "Auch wenn Karlssons Bemerkungen keinen direkten Vorwurf der Einnahme von Steroiden enthalten hat, konnte die Aussage im Zusammenhang, in der sie geäußert wurde, nicht anders verstanden werden, als dass Ibrahimovic während seiner Zeit bei Juventus Steroide genommen hätte." Ibrahimovic spielte von 2004 bis 2006 für Turin. Weder dort noch bei anderen Klubs hatten Dopingkontrollen von ihm jemals ein positives Ergebnis erbracht.