Virgil Hill ging offenbar verletzt in das Duell mit Henry Maske. Nun fordert er eine Revanche - und würde sogar seinen WM-Titel aufs Spiel setzen.

Profiboxer Virgil Hill wird am Donnerstag im Münchner Krankenhaus Rechts der Isar am Meniskus operiert. Der US-Amerikaner hat sich nach eigenen Angaben vier Tage vor seinem Kampf gegen Henry Maske am 31. März in München im Sparring einen Meniskuseinriss am linken Knie zugezogen.

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Der 43-Jährige sagte den Kampf mit Rücksicht auf die bereits angelaufenen Vorbereitungen für das aufwändig inszenierte Maske-Comeback jedoch nicht ab. Hill kassierte für den Fight, den er überraschend in zwölf Runden nach Punkten verlor, eine Rekordgage von etwa 1,2 Millionen Euro.

Hill fordert nun einen dritten Kampf gegen den "Gentleman". Er will im September in Berlin boxen und wäre dabei auch bereit, seinen WM-Titel im Cruisergewicht des Verbandes WBA aufs Spiel zu setzen.

Der Münchner Promoter Roland Suttner verhandelt nach eigenen Angaben mittlerweile mit TV-Sender RTL und Maskes Manager Werner Heinz über ein Kampfangebot. Die Chance auf eine dritte Auflage des Fights ist allerdings äußerst gering. Der ebenfalls 43 Jahre alte Maske hatte nach seinem siegreichen Comeback nach über zehnjähriger Ringabstinenz unmissverständlich seinen endgültigen Rücktritt verkündet.

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(sueddeutsche.de, sid)