Weltmeister Deutschland hat die 15. Auflage des Handball-Supercups auf Platz drei beendet - und schaut locker in die Zukunft.
Die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand besiegte im "kleinen Finale" Rekordgewinner Russland souverän mit 36:27 (18:11) und nahm damit erfolgreich Revanche für die Vorrundenniederlage gegen den Ex-Weltmeister (35:38).
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Am Sonntag war die Abwehr sichere Grundlage für den Sieg im "kleinen Finale", vorne Florian Kehrmann (Lemgo) mit acht Treffern bester deutscher Werfer vor 7100 Zuschauern in Dortmund. Im Finale des EM-Vorbereitungsturniers stehen sich am Sonntagabend an gleicher Stelle Titelverteidiger Schweden und Vizeweltmeister Polen gegenüber.
Im Halbfinale hatte sich das deutsche Team in einer Neuauflage des WM-Endspiels im westfälischen Halle Polen mit 28:32 geschlagen geben müssen. Schweden war durch einen 33:28-Erfolg über Russland ins Finale des Supercups eingezogen.
Heiner Brand blickte bereits kurz nach dem Halbfinalspiel gegen Polen entspannt ins Superjahr 2008. "Ich bin weder optimistisch noch pessimistisch, ich kann das Turnier realistisch einschätzen, und an ein paar Schwächen müssen wir noch arbeiten", sagte der Weltmeistertrainer nach der emotionsgeladenen 28:32-Halbfinalniederlage in der Neuauflage des WM-Finals gegen Polen beim Supercup.
Der lockere 36:27 (18:11)-Sieg im Spiel um Platz drei gegen Russland am Sonntag in Dortmund war da zweitrangig. Auch das Wortgefecht mit dem aufgebrachten polnischen Trainer Bogdan Wenta, der sich gegen Vorwürfe einer zu harten Spielweise seiner Mannschaft vehement zur Wehr setzte, nahm Brand gelassen.
Für den Bundestrainer zählt vor der EM im Januar in Norwegen und den Olympischen Spielen im August in Peking nur die "Weiterentwicklung" seines Teams: "Wir werden sicherlich noch besser, wenn wir im Januar einige Tage zusammen sind, dann geht die Form erfahrungsgemäß immer nach oben."
Beim Sechs-Länder-Turnier in Dortmund und Halle/Westfalen, wo die Zuschauer teilweise schon wieder WM-Lautstärke erreichten, wies sein Team nach der Niederlage gegen Russland (35:38) zum Auftakt, der Glanzleistung gegen Serbien (41:30), dem großen Kampf gegen Polen und der geglückten Revanche gegen Russland am Ende eine ausgeglichene Bilanz auf.
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(sid)
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