Im Finale trifft Serbien auf Dänemark. Die Skandinavier besiegten den WM-Dritten Spanien 25:24 (12:10). Wie schon im WM-Halbfinale 2011 behielten die mit vier Bundesliga-Legionären angetretenen Dänen gegen die leicht favorisierten Spanier die Oberhand. Bester Werfer beim Vize-Weltmeister vor 12.000 Zuschauern war Rasmus Lauge mit sechs Toren. Durch die erste Turnierniederlage wartet Spanien weiter auf seinen ersten EM-Titel.
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Starke Dänen: Mikkel Hansen (rechts) und Kasper Nilsen (links). (© dpa)
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"Wir haben eine schlechte Vorrunde gespielt und dann die Handbremse gelöst. Mit Glück und Einsatz haben wir es ins Finale geschafft. Die Abwehr hat das Halbfinale entschieden", sagte der dänische Rechtsaußen Hans Lindberg vom deutschen Meister HSV Hamburg.
Mit ihrer sehr offensiven 5:1-Deckung stellten die Iberer die Dänen zunächst vor große Probleme und gingen nach 15 Minuten mit 7:3 in Führung. Doch auch die Dänen, die mit 0:4 Punkten in die Hauptrunde gestartet und dann mit drei Siegen gegen Mazedonien, Deutschland und Schweden doch noch ins Halbfinale eingezogen waren, standen in der Abwehr sehr gut und hatten in Niklas Landin einen starken Torhüter. Bis zur Halbzeit erarbeitete sich Dänemark einen Zwei-Tore-Vorsprung.
Auch nach dem Wechsel erlaubten sich die Dänen weniger Fehler und Ballverluste, Spanien wirkte verunsichert. Die Folge war die 17:12-Führung in der 38. Minute. Spanien kämpfte sich mit dem Berliner Iker Romero zwar noch einmal heran, doch in einer spannenden Schlussphase behielten die Dänen die Nerven.
Rang fünf und damit die Teilnahme an einem Olympia-Qualifikationsturnier sicherte sich überraschend Außenseiter Mazedonien durch einen 28:27 (16:12)-Erfolg gegen Slowenien. Dabei sorgte der mazedonische Topstar Kiril Lazarov für einen weiteren Eintrag in die Handball-Geschichtsbücher. Mit 61 Turniertreffern stellte der Torjäger von BM Atletico Madrid einen neuen EM-Rekord auf. Lazarov hält auch die aktuelle Weltmeisterschafts-Bestmarke (92 Tore bei der WM 2009 in Kroatien).
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(Süddeutsche.de/sid/ebc)
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