Fußball:Griezmann lehnt Barça-Angebot ab

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  • Antoine Griezmann erteilt dem FC Barcelona eine Absage.
  • Griezmann, der seit 2014 bei Atlético spielt, soll nach spanischen Presseberichten künftig deutlich mehr verdienen - von 20 Millionen Euro Jahresgehalt ist die Rede.
  • Barça hatte angeblich 100 Millionen Euro Ablöse für den EM-Torschützenkönig von 2016 geboten, der Wechsel schien eigentlich beschlossene Sache gewesen zu sein.

38 Stunden vor dem WM-Auftakt war das größte Rätsel beim Titelfavoriten Frankreich gelöst: Antoine Griezmann hat dem FC Barcelona einen Korb gegeben und bleibt beim Europa-League-Sieger Atletico Madrid. Am Donnerstagabend gab der 27-Jährige beim spanischen TV-Sender Movistar+ seine mit Spannung erwartete Entscheidung im Transferpoker bekannt - am Ende einer 30-minütigen Sondersendung.

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"Ich habe mich entschieden zu bleiben", sagte der Torjäger des Vize-Europameisters, der am Samstag (12.00 Uhr/ZDF) in Kasan gegen Australien ins WM-Turnier startet. Auf Twitter schob er nach: "Meine Fans, meine Mannschaft, mein Zuhause". "Grizou" hatte die Sendung selbst bei dem Kurznachrichtendienst angekündigt: "Ihr werdet genug haben von den Kommentaren, die sagen, dass ich gehe, dass ich bleibe, wie viel sie mir geben. Die Wahrheit ist das, was ich jetzt sage." Damit weckte der Basketball-Fan Erinnerungen an den NBA-Star LeBron James, der 2010 ebenfalls in einer Sondersendung seinen Wechsel zu Miami Heat verkündet hatte.

Griezmann, der seit 2014 bei Atletico spielt, soll nach spanischen Presseberichten künftig deutlich mehr verdienen - von 20 Millionen Euro Jahresgehalt ist die Rede. Barca hatte angeblich 100 Millionen Euro Ablöse für den EM-Torschützenkönig von 2016 geboten, der Wechsel schien eigentlich beschlossene Sache gewesen zu sein. Nach dem 3:0-Triumph im Europa-League-Finale gegen Olympia Marseille, bei dem er mit einem Doppelpack der Held des Abends gewesen war, hatte sich Griezmann zunächst in Schweigen über seine Zukunft gehüllt.

Nach der Ankunft mit der Nationalmannschaft in Russland erklärte er dann, er habe sich entschieden. Es sei aber nicht der richtige Zeitpunkt und der richtige Ort, die Entscheidung bekannt zu geben. Weil das Thema aber weiter akut blieb, ließ er vor dem ersten WM-Spiel doch noch die Katze aus dem Sack.

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