Unter der Regie von Trainer Otto Rehhagel hat die griechische Auswahl mit dem Einzug ins Viertelfinale bei der EM-Endrunde den größten Erfolg in der Geschichte des griechischen Fußballs geschafft.

Zwar verloren die Griechen ihr letztes Vorrundenspiel der Gruppe A in Faro 1:2 (1:2) gegen die bereits vorher ausgeschiedenen Russen, stiegen aber dennoch in die zweite Runde auf, weil zeitgleich Spanien wie auf Bestellung mit 0:1 gegen Portugal verlor.

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In Viertelfinale trifft Griechenland nun am am Freitag in Lissabon auf den Sieger der Gruppe B (Titelverteidiger Frankreich, England, Kroatien und die Schweiz). Für die Griechen, die auf Grund der Tabellenkonstellation und ihrer Resultate gegen Portugal (2:1) und Spanien (1:1) eine durchaus komfortable Ausgangssituation besaßen, hatte die Partie miserabel begonnen.

Nach 17 Minuten lag Rehhagels Mannschaft durch Treffer von Dimitri Kiritschenko nach 67 Sekunden sowie Dimitri Bulykin bereits mit 0:2 zurück. Erst zwei Minuten vor der Pause gelang Stürmer Zizis Vrizas der für die Griechen zusätzlich beruhigende Anschlusstreffer zum 1:2 (43.).

In der 87. Minute hätte erneut Kiritschenko bei einer Riesenchance zum 3:1 den Hellenen aber beinahe noch das Weiterkommen verbaut.

Die Griechen, die auf den gesperrten Georgios Karagounis von Inter Mailand und den verletzten Stelios Giannakopoulos vom englischen Premier-League-Klub Bolton Wanderers verzichten mussten, schienen in der Anfangsphase mit ihren Gedanken noch in der Kabine zu sein. Nach dem Rückstand wirkten die Hellenen nervös und leisteten sich viele Fehler im Spielaufbau.

Am Ende lobte Rehhagel: "Ein hohes Kompliment an meine Mannschaft, die gefightet und ans Weiterkommen geglaubt hat. Die Spieler haben für sich selbst ein Wunder geschaffen. Alles, was jetzt kommt, können wir leicht nehmen. Wir haben nichts mehr zu verlieren. Es war auch wichtig, dass wir einen Dämpfer bekommen haben. Wir haben mit Glück und Geschick das Viertelfinale erreicht, aber wir haben nicht den Fußball erfunden."

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(sid)