Neue Angebote machen den Sport jetzt vor allem für Kinder und Jugendliche attraktiv. Mit gezielter Jugendarbeit befreien der Deutsche Golf Verband und seine Clubs ihren Sport vom Image des elitären und zeitraubenden Zeitvertreibs. Kinder lernen in der Schule schon die ersten Schwünge.
Luisa Emmelmann hat erreicht, was sich vielleicht viele Jugendliche in ihrem Alter erträumen. Die 10-jährige ist gewissermaßen auf einen Schlag bekannt geworden.
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Und dass der Weg zum Ruhm bisweilen steinig und hart sein kann, bekam die Schülerin ebenfalls gleich zu spüren. Vom 70 Meter hohen Dach eines Hamburger Hotels sollte sie einen Golfball auf ein Ziel im Hafen befördern, doch die steife Hamburger Brise und der aus Fischfutter bestehende Ball erwiesen sich als echte Herausforderung.
Luisa Emmelmann ist die 500.000ste Golfspielerin Deutschlands und deshalb war ihr der "symbolische" Abschlag vorbehalten. Dass ausgerechnet ein 10-jähriges Mädchen die Jubilarin ist - darüber dürfte der Deutsche Golf Verband nicht unglücklich sein, denn dem Sport haftet fälschlicherweise der Makel an, ein Altherrensport zu sein.
Dass sich dies geändert hat, belegen aktuelle Zahlen eindrucksvoll. Mittlerweile sind es schon fast 55.000 Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren, die in Deutschland zum Driver greifen. Tendenz steigend. Der Golfsport hat es in den letzen 10 Jahren geschafft, seine Mitgliedszahlen nahezu zu verdoppeln. Spielten 1996 noch rund 270.000 Menschen Golf, so sind es jetzt fast doppelt so viele. Kaum eine andere Sportart hat in Deutschland diese Wachstumsraten.
Mit einer Vielzahl von Jugend-Maßnahmen wollen der Deutsche Golf Verband und seine Vereine jetzt den Nachwuchs verstärkt aufs Grün bekommen. "Golf wird mittlerweile auch in jüngeren Zielgruppen als attraktive Sportart wahrgenommen. Der Einstieg für Jugendliche wird zukünftig noch einfacher sein. Dabei setzen wir auf eine kontinuierliche Jugendarbeit und ein integriertes Konzept aus Breiten- und Spitzensport", so Florian Bruhns, Geschäftsführer Sport im Deutschen Golf Verband.
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Führungsstreit der Linken