Erik Zabel hat beim diesjährigen Giro kein Glück. Ein anderer Deutscher verteidigt seine gute Ausgangsposition im Gesamtklassement.

Erik Zabel hat beim 91. Giro d'Italia zum zweiten Mal knapp seinen ersten Etappensieg verpasst. Am Sonntag im Ziel der neunten Etappe zwischen Civitavecchia und San Vicenzo feierte der Italiener Daniele Bennati nach 218 Kilometern seinen zweiten diesjährigen Etappenerfolg vor Weltmeister Paolo Bettini. Milram-Kapitän Zabel wurde Vieter. Das einstige Team des wegen Dopings gefeuerten Alessandro Petacchi hat nur noch sechs Fahrer im Rennen.

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Der Giro hat am Montag Ruhetag, im Gesamtklassement führt Giovanni Visconti vor Matthias Ruß. (© Foto: Reuters)

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Der Sizilianer Giovanni Visconti geht im Rosa Trikot in das am Dienstag stattfindende Einzelzeitfahren über 39,4 Kilometer, in dem sich Andreas Klöden vom Astana-Team nach dem Ruhetag am Montag eine Menge ausrechnet. Der Quick-Stepp-Fahrer liegt im Gesamtklassement weiter 34 Sekunden vor dem Oberrieder Matthias Ruß vom Team Gerolsteiner.

Klödens am Vortag gestürzter Team-Kollege Alberto Contador litt am Sonntag unter Verletzungsfolgen am lädierten Ellenbogen. Trotzdem konnte der Tour-de-France-Sieger von 2007, der am Freitag auf der ersten Giro-Bergetappe mit einem Vorstoß überrascht hatte, das Rennen zeitgleich mit dem Tagessieger beenden. Der Spanier, der mit seinem Team erst kurzfristig die Giro-Starterlaubnis erhalten hatte, war am Samstag nach 86 Kilometern in einen Massensturz verwickelt gewesen.

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(sueddeutsche.de/dpa/aum)