Gewalt im US-Fußball Schiedsrichter liegt nach Attacke im Koma

Brutaler Schlag gegen den Kopf: Ein 17-jähriger Fußballer einer Freizeitliga hat in den USA einen Schiedsrichter angegriffen. Der Unparteiische fiel daraufhin ins Koma und befindet sich in kritischem Zustand.

Im Bundesstaat Utah kämpft ein Schiedsrichter um sein Leben: Der 46-Jährige wurde bereits am vergangenen Samstag während eines Spiels in einer Freizeitliga von einem 17-Jährigen angegriffen. Nach einem brutalen Schlag gegen den Kopf fiel der Mann ins Koma.

Ricardo Portillo befindet sich laut Bulletin der behandelnden Ärzte weiterhin in einem "kritischen Zustand". Ob sich der Familienvater jemals wieder von der erlittenen Gehirnschwellung erholen wird, ließen die Mediziner vorerst unbeantwortet. Portillo hatte in dem Match der im Großraum von Salt Lake City spielenden Liga Continental ein Foul gepfiffen und dem Übeltäter die Gelbe Karte gezeigt. Als der Unparteiische sich die Verwarnung notierte, attackierte der Jugendliche Portillo laut Zeugenangaben plötzlich.

Der Teenager wurde nach seinem Angriff verhaftet und in eine Jugendstrafanstalt gebracht. Die vorläufige Anklage lautet auf schwere Körperverletzung. Sollte der Schiedsrichter sterben, droht dem Täter eine lebenslange Haft.

Im Dezember 2012 hatte eine schwere Attacke in den Niederlanden für Aufsehen gesorgt. Ein Linienrichter eines Amateur-Klubs war damals so schwer verprügelt worden, dass er kurz darauf verstarb.