Abgebrochene Autofahnen, klassische Kompositionen für Vuvuzela und Tröten-Alarm in der Bundesliga: Fußball-Fans gehen auch nach der Weltmeisterschaft in Südafrika nicht leer aus.
Spanien hat den Pokal, aber auch Fußballfans in Deutschland gehen nach der Weltmeisterschaft nicht leeraus. Mancher erfreut sich an der Pflanze Moraea vuvuzela, die in Kapstadt entdeckt und im hessischen Eschborn benannt wurde, ein anderer über Car-Bikinis oder gute Verkaufszahlen für WM-Hundekuchen. Ein Überblick.
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(© getty)
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Texte: Titus Arnu, Fabian Heckenberger, Gunnar Herrmann
Fahnen-Müll
Bis zum Spiel um den dritten Platz hatte fast jeder WM-Fan eine Fahne. Das lag zum einen am stark erhöhten Bierkonsum, der durch die Hitze in Deutschland noch angekurbelt wurde, zum anderen auch an dem schwarz-rot-goldenen Wimpel- und Flaggenrausch, der fast an den allgemeinen Fahnenwahn von 2006 heranreichte. Nun wird aus dem wunderbaren "Schland" wieder Normal-Deutschland, und übrig bleibt der Müll. Weit mehr als 10 000 abgebrochene WM-Autofahnen haben die Mitarbeiter der Straßenmeistereien in den vergangenen Tagen am Straßenrand aufgehoben. Das ergab eine Blitzumfrage des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen bei den 84 Autobahn- und Straßenmeistereien. Wer jetzt noch mit Fahne fährt, sollte den Halt des Banners überprüfen. Das Material könnte ermüden. Gleiches gilt für den Autofahrer mit WM-bedingtem Schlafdefizit und Alkoholfahne.
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welche WM haben Sie denn gesehen?! Unter schlechten Schiedsrichterleistungen hatte nun wirklich beinahe jede Mannschaft zu leiden. Und Spanien als langweiligsten Weltmeister aller Zeiten zu bezeichnen ist nicht nur falsch (sofern man etwas von Fußball versteht), sondern zeigt auch, dass es wahrlich nicht jedem Deutschen gegeben ist, mit Anstand zu verlieren.
Das Sommermärchen geht in die 2. Runde. Momentan führen die deutschen Mädels gegen Costa Rica im Eröffnungsspiel mit 4:2, sind aber in Unterzahl nach einem Platzverweis.
Berichtet die Sportredaktion auch über den Frauennachwuchs, WM im eigenen Land?
dass, unter Mithilfe des Schiedsrichtergespanns, diejenigen gewannen, die zwar kaum Tore schießen, dafür stundenlang im Mittelfeld den Ball hin und her schieben.
Spanien ist der langweiligste Weltmeister aller Zeiten.