In Rio de Janeiro wurden die Qualifikations-Gruppen für die Weltmeisterschaft 2014 ausgelost - die deutsche Elf erwischt eine leichte Gruppe. Sepp Blatter war da, Jogi Löw schickte einen Vertreter - und von Jürgen Klinsmann war nichts zu sehen. Die Auslosung zum Nachlesen im Ticker.
Das traditionelle Losglück ist der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien treu geblieben. Mit Schweden, Irland, Österreich, den Färöer Inseln und Kasachstan erwischte das Team von Bundestrainer Joachim Löw am Samstag bei der Auslosung der Qualifikationsgruppen in der Marina da Gloria in Rio de Janeiro durchweg lösbare Aufgaben.
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Einst gemeinsam für das deutsche Team verantwortlich, nun könnten sie bald Gegner sein: US-Trainer Jürgen Klinsmann und Bundestrainer Joachim Löw. (© AFP)
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22:23 Uhr
Das war es von uns, die Auslosung ist vorbei. Alle Qualifikationsgruppen weltweit finden Sie hier: http://www.fifa.com/worldcup/preliminarydraw/draw.html. Wir diskutieren derweil, wer sich das Spiel zwischen den Faröer Inseln und Österreich live im Stadion ansehen darf. Bis zum nächsten Liveticker - bleiben Sie uns gewogen!
22:03 Uhr
Wir sind uns einig: Das ist eine der leichtesten Gruppen, die für die deutsche Elf möglich waren. Aber es sei eine neue Floskel eingeführt, die Joachim Löw morgen beim Pokalspiel von Schalke sicher sagen wird: "Jede Qualifikationsgruppe hat ihre Tücken!" Dennoch: Die Gruppe I, in der voraussichtlich Spanien und Frankreich um den Gruppensieg kämpfen, scheint deutlich schwerer zu sein. Auch die Gruppe A mit Kroatien, Serbien, Belgien und Schottland hat es in sich.
22:01 Uhr
Die Namen der deutschen Gegner in der Europa-Gruppe C dürften Joachim Löw nicht sonderlich beunruhigen. Mit Österreich und Kasachstan gibt es dabei ein schnelles Wiedersehen. Beide Länder zählen bereits in der laufenden Qualifikation zur EURO 2012 zu den deutschen Gegnern. Gegen Kasachen gelangen mit 3:0 und 4:0 zwei Siege. Die Österreicher wurden in Wien 2:1 bezwungen, das Rückspiel findet am 2. September in Gelsenkirchen statt.
21:58 Uhr
Hier ist die Bilanz der deutschen Elf gegen die Kontrahenten: Schweden: 14 Siege, 8 Unentschieden, 12 Niederlagen. Irland: 7 Siege, 4 Unentschieden, 5 Niederlagen. Österreich: 22 Siege, 6 Unentschieden, 8 Niederlagen. Faröer Inseln: 2 Siege. Kasachstan: 2 Siege.
21:56 Uhr
Jetzt! Die deutsche Mannschaft! Es geht gegen Schweden, Irland, Österreich, Faröer und Kasachstan!
21:54 Uhr
Ein wirklich schwierige Gruppe kristallisiert sich noch nicht heraus. Wir warten immer noch auf Topf eins mit der deutschen Elf. Gleich ist es so weit...
21:50 Uhr
Da ist der erste Knaller der Auslosung: Österreich muss gegen die Faröer Inseln ran! Am 12. September 1990 gab es das legendäre Spiel zwischen den beiden Nationen, Österreich unterlag mit 0:1. Die Aufstellung der österreichischen Elf damals: Michael Konsel , Robert Pecl, Michael Streiter, Jürgen Hartmann, Kurt Russ, Heinz Peischl, Manfred Linzmaier, Andreas Herzog (62. Peter Pacult), Gerhard Rodax, Toni Polster, Andreas Reisinger (62. Gerald Willfurth). Trainer war Josef Hickersberger.
21:46 Uhr
Hier noch einmal mögliche Gruppen für die deutsche Elf: Frankreich, Schweiz, Polen, Finnland und Island. Oder aber: Slowenien, Ungarn, Albanien, Faröer und Andorra.
21:43 Uhr
Natürlich, wir haben es geahnt: Deutschland ist gesetzt und wird erst am Ende gezogen. Luxemburg spielt in Gruppe F, Liechtenstein un Gruppe G und San Marino in Gruppe H. Wir können also noch einmal durchatmen, ein Glas Wasser trinken - oder erwähnen, dass im DFB-Pokal der FSV Frankfurt in der Verlängerung das 2:1 gegen Emden erzielt hat. Bei Oberhausen gegen Augsburg steht es 1:1, bei Rostock gegen Bochum 2:2.
21:39 Uhr
Jetzt auf der Bühne: Ronaldo! Er sieht ein wenig aus wie ein Luftballon, der zu stark aufgeblasen wurde.
21:38 Uhr
Nun endlich: die europäische Zone. Im Video ist das Tor von Andreas Brehme gegen Holland bei der WM 1990 zu sehen. Hach, was für ein Schlenzer!
21:33 Uhr
Hier wird heftig diskutiert, vor allem über zwei Dinge: Der Name "nationale Fanfront" erinnert doch ein wenig an die "judäische Volksfront" aus dem Film "Das Leben des Brian". Noch wichtiger allerdings: Wie in aller Welt kann diese Veranstaltung 13,5 Millionen Euro kosten?
21:32 Uhr
Noch eine interessante Meldung erreicht uns: Mehrere Protestbewegungen haben die Auslosung der Qualifikationsgruppen als Plattform für ihre Belange genutzt. Während im Veranstaltungszelt am Jachthafen Marina da Gloria in Rio de Janeiro die Lose gezogen wurden, demonstrierten rund 200 Personen draußen lautstark gegen Verschwendung von öffentlichen Geldern für das Turnier sowie für die Machtenthebung von Ricardo Teixeira. Die nationale Fanfront (FNT), Mitorganisator des Protestmarsches, forderte auf Spruchbändern "Raus mit Ricardo Teixeira". Sie sieht den Präsidenten des lokalen Organisationskomitees aufgrund immer wiederkehrender Korruptionsvorwürfe nicht als idealen Mann für diesen Posten. "Die WM wird nicht für das Volk, sondern für die Elite sein", sagte zudem FNT-Präsident Joao Herminio Marques. Auch die Finanzierung des umgerechnet 13,5 Millionen Euro teueren Auftaktevents der WM traf auf großen Widerstand. "Wir sind seit dem 7. Juni im Streik, und der Gouverneur verhandelt nicht mit uns, weil er angeblich kein Geld hat. Aber für solche Megaevents ist welches da", kritisierte Raquel Simas, die mit ihren Lehrerkollegen um Gehaltserhöhungen kämpft.
21:27 Uhr
Apropos Schalke: Dortmund hat das Pokalspiel in Sandhausen mit 2:0 gewonnen.
21:25 Uhr
Gleich wird's ernst: Nach Ozeanien werden die europäischen Gruppen gelost. Die Spannung steigt - vielleicht auch bei Joachim Löw, der ja nicht da ist, um morgen das Pokalspiel von Schalke in Teningen sehen zu können.
21:21 Uhr
Uns haben übrigens zahlreiche Zuschriften erreicht auf unsere Frage: "208 Verbände zählt die Fifa übrigens – das sind mehr, als die Uno Mitgliedsstaaten hat. Exakt 14 mehr. Wie das geht? Keine Ahnung! Wer sachdienliche Hinweise hat, der möge eine Mail schicken an sport-online@sueddeutsche.de." Hier ist die Antwort, die uns am meisten beeindruckt hat: "N'Abend allerseits, ich weiß nicht, ob die Bitte im WM-Auslosungs-Liveticker nach Infos, warum die FIFA mehr Mitglieder hat als die UNO ernst gemeint war, aber hier trotzdem die Antwort: 1. Der bekannteste Fall ist das Vereinigte Königreich, das selbst nicht FIFA-Mitglied ist, dafür aber England, Schottland, Wales, Nordirland, Montserrat getrennt ins Rennen schickt. Dazu kommen die britischen Jungferninseln. 2. Wo wir bei den Jungferninseln sind: Auch die US-Amerikanischen Jungferninseln, Guam, Amerikanisch Samoa, die Caymans und Puerto Rico treten getrennt vom Mutterland USA an. 3. Die Niederländischen Antillen probieren es auch alleine. 4. Die Färoer-Inseln können auch ohne Dänemark (ggf. in Österreich nachfragen!). 5. Neukaledonien ist fußballerisch emanzipiert von Frankreich. 6. Chinas Fremdkörper Hongkong und Macao sind ebenfalls selbstständig in der FIFA. 7. Die Palästinensergebiete sind von der FIFA bereits aufgenommen, von der UNO aber nicht. Das waren jetzt 16, wenn ich richtig gezählt habe. Es muss aber noch ein paar mehr geben, denn umgekehrt ist auch nicht jedes UNO-Mitglied in der FIFA vertreten, z.B. die Zwergstaaten Kiribati, Nauru und Tuvalu und der frisch gegründete Südsudan. Viel Spaß noch bei der WM-Auslosung! Stefan Prytulla" Vielen Dank! Ob das wirklich alles so stimmt, können wir leider nicht beurteilen...
21:16 Uhr
Jetzt aber: die USA. Jürgen Klinsmann trifft in der Qualifikation auf Jamaika und die Gewinner der Vorgruppen E (mit Grenada, Guatemala, St. Vincent/Grenadines und Belize) und F (Haiti, Antigua/Barbuda, Curacao und die Virgin Islands). Ohne jetzt mit dem Fußball in Nord- und Mittelamerika im Detail vertraut zu sein: Das könnte Klinsi schaffen!
21:13 Uhr
Nun wird Otto Pfister erwähnt, derzeit Trainer in Trinidad und Tobago. Wir haben da etwas vorbereitet, nämlich die bisherigen Stationen Pfisters: 1972-1976: Ruanda, 1976 - 1978: Burkina Faso, 1979 - 1982: Senegal, 1982 - 1985: Elfenbeinküste, 1985 - 1989: Zaire, 1989 - 1995: Ghana, 1995 - 1997: Bangladesch, 1997-199: Saudi Arabien, 1999 - 2002: Al-Zamalek (Ägypten), 2002 - 2004: CS Sfaxien (Tunesien), 2004 - 2005: Nejmeh SC (Libanon), 2005: El-Masry (Ägypten), 2006: Togo 2006-2007: Al-Merrikh (Sudan). 2007-2009: Kamerun, 2011-present: Trinidad and Tobago
21:10 Uhr
500 Millionen Menschen verfolgen übrigens weltweit diese Auslosung, die derzeit so interessant ist wie Kaugummikauen auf Valium. Ebensoviele Menschen sahen übrigens den Boxkampf zwischen Wladimir Klitschko gegen David Haye vor vier Wochen.
21:06 Uhr
Jetzt haben wir aber noch eine ganz besondere Qualifikations-Geschichte: Um sich für die WM 1954 zu qualifizieren, musste die deutsche Nationalelf gegen Norwegen und das Saarland antreten. Im Hinspiel gegen das Saarland gab es ein 3:0 (Max Morlock traf zwei Mal, Horst Schade ein Mal), das Rückspiel gewann Deutschland mit 3:1 - und wieder traf Morlock doppelt. Das Saarland trug übrigens nur Länderspiele gegen Norwegen, Deutschland, die Niederlande und die Schweiz aus - und konnte keine einzige Partie gewinnen.
21:03 Uhr
Nun wird die Qualifikation für Nord-und Mittelamerika ausgelost. Wer live dabei sein möchte: http://www.fifa.com/worldcup/preliminarydraw/draw.html. Aber wir melden natürlich sofort, wenn wir wissen, gegen wen Klinsmanns Elf antreten muss.
21:01 Uhr
Nur zwei von 74 Begegnungen in der WM-Qualifikation hat die deutsche Mannschaft seit 1934 verloren, dafür aber 55 gewonnen und 17 unentschieden gespielt. Beide Niederlagen gab es in Heimspielen; am 16. Oktober 1985 gegen Portugal in Stuttgart (0:1) und am 1. September 2001 gegen England in München (1:5).
20:57 Uhr
Wir haben noch eine: Am 15.11.06 spielt die deutsche Elf 1:1 gegen Zypern. Torschütze: Michael Ballack. Wir sind nun unsicher, ob wir lieber erwähnen sollen, dass Ballack nicht mehr in der Nationalelf spielt - oder dass er heute beim Pokalspiel in Dresden beim Spielstand von 3:0 für Bayer Leverkusen eingewechselt wurde und Leverkusen die Partie mit 3:4 verlor.
20:54 Uhr
Jetzt wird es deftig: Wir wollen noch auf ein Spiel der deutschen Elf bei der Qualifikation zur WM 1986 hinweisen. Am 16. Dezember 1984 trat die Nationalelf auf Malta an. Spielstand nach 42 Minuten: 1:0 für Malta. Dann jedoch trafen Karlheinz Förster und zwei Mal Klaus Allofs, Deutschland gewann schließlich mit 3:2. Kennt noch jemand schöne Quali-Geschichten der deutschen Elf?
20:51 Uhr
Jetzt packt doch wirklich einer die Geschichte der WM-Qualifikation für das Turnier im Jahr 1990 aus. Die Situation vor dem letzten Spiel: Deutschland muss gegen Wales gewinnen. In der elften Minute der Schock: Allen erzielt das 1:0 für Wales. Noch vor der Pause gleicht Rudi Völler – der heute Nachmittag übrigens recht bedröppelt in Dresden herumstand – aus. Und dann wuchtete Thomas Häßler den Ball per Seitfallzieher ins Tor. Deutschland durfte an der WM teilnehmen – und gewann am Ende.
20:45 Uhr
Nun wird der Modus für die asiatische Zone erklärt. Wir blicken kurz rüber zum DFB-Pokal. Die Zwischenstände: Holstein Kiel - Energie Cottbus 3:0, Emden - FSV Frankfurt 1:1, Sandhausen - Dortmund 0:1, Hansa Rostock - VfL Bochum 2:1, Oberhausen - Augsburg 1:1.
20:44 Uhr
Wieder auf der Bühne: Fernanda Lima. Weil sonst nicht wirklich etwas passiert, haben wir Zeit, nach Bildern der Moderatorin zu googlen. Ergebnis: http://www.google.de/search?hl=de&q=Fernanda+Lima&gs_sm=e&gs_upl=25573l28187l0l28823l13l9l0l1l1l0l174l896l3.5l8l0&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&biw=1270&bih=787&um=1&ie=UTF-8&tbm=isch&source=og&sa=N&tab=wi
20:40 Uhr
Wenn uns schon kein anständiger Vergleich zu Sepp Blatter einfällt: Chuck Blazer, amerikanischer Fifa-Vorständler, sieht ein wenig aus wie der Weihnachtsmann. Dann blicken wir allerdings auf die Machenschaften Blazers in den vergangenen Jahren (einige davon finden Sie hier: http://www.sueddeutsche.de/sport/fifa-sperrt-bin-hammam-die-farce-von-zuerich-1.1124113) und stellen fest, dass wir den Vergleich aus tiefem Respekt vor dem Weihnachtsmann ganz schnell zurückziehen müssen.
20:39 Uhr
Ein kleines Detail zur Fußball-WM: Kein einziges brasilianisches Stadion erfüllt bisher die Fifa-Anforderungen für Fußball-Weltmeisterschaften.
20:37 Uhr
Und Teil III: The ten group winners will play an elimination round, the five winners will go to the World Cup 2014.
20:36 Uhr
Teil II: The winners of those matches advance to Round Two, where they will join the remaining 28 teams form the region. The 40 teams will be drawn into ten round-robin, home-and-away groups, each consisting of four nations. The ten group winners advance to Round Tree.
20:34 Uhr
Nun hat uns jemand gebeten, den komplizierten Modus der afrikanischen Qualifikation doch zu präsentieren - deshalb hier das offizielle Fifa-Reglement von der Fifa-Seite, leider in Englisch. Wir müssen es in drei Stufen aufteilen, weil unser Live-Ticker explodieren würde, wenn wir so viele Informationen in einen Eintrag packen würden. Teil I: The 24 lowest-ranked participating associations from Africa will contest Round One. Those teams will be allocated to two pots of 12 teams based on the FIFA World Ranking of July 2011; the 12 highest ranked teams and the 12 lowest ranked teams. They will be the be drawn against each other to play over two legs on a home and away basis between 11 and 15 November 2011.
20:30 Uhr
Ein schöner Kommentar erreicht uns aus Schottland. Wir haben einen schottischen Leser gefragt, welcher Nation er in der Qualifikation am liebsten aus dem Weg gehen würde. Seine Antwort: "Wenn ich mir unsere Elf ansehe, dann hoffe ich, dass wir allen aus dem Weg gehen."
20:29 Uhr
Jetzt werden die afrikanischen Gruppen gelost: Weil die Fifa dazu eine tolle Live-Seite bereitstellt, wollen wir einfach darauf verlinken. Der geneigte Leser kann dort live verfolgen, wer in Afrika gegeneinander spielen wird: http://www.fifa.com/worldcup/preliminarydraw/draw.html
20:25 Uhr
Ausgelost werden heute nur 166 Nationen, die anderen 37 Nationen sind bereits in einer der Vor-Qualifikationsrunden gescheitert. Weil es uns interessiert, präsentieren wir hier einmal die Setzliste in Europa - in Klammern die Position in der aktuellen Weltrangliste: Lostopf 1: Spanien (1), Niederlande (2), Deutschland (3), England (6), Portugal (7), Italien (8), Kroatien (9), Norwegen (12), Griechenland (13) Lostopf 2: Frankreich (15), Montenegro (17), Russland (18), Schweden (19), Dänemark (21), Slowenien (22), Türkei (24), Serbien (27), Slowakei (29) Lostopf 3: Schweiz (30), Israel (32), Irland (33), Belgien (37), Tschechien (38), Bosnien und Herzegowina (41), Weißrussland (42), Ukraine (45), Ungarn (47) Lostopf 4: Bulgarien (48), Rumänien (53), Georgien (57), Litauen (58), Albanien (59), Schottland (61), Nordirland (62), Österreich (66), Polen (69) Lostopf 5: Armenien (70), Finnland (75), Estland (79), Zypern (80), Lettland (83), Moldawien (85), Mazedonien (96), Aserbaidschan (111), Färöer (112) Lostopf 6: Wales (112), Liechtenstein (118), Island (121), Kasachstan (126), Luxemburg (128), Malta (173), Andorra, San Marino (beide 203)
20:23 Uhr
Durch den Abend führt übrigens Fernanda Lima, sie ist im wahren Leben Schauspielerin, Fernsehmoderatorin und Model. Mehr Informationen (und auch ein hübsches Bild) von Frau Lima gibt es hier: http://pt.wikipedia.org/wiki/Fernanda_Lima
20:21 Uhr
Nein, da sagt doch tatsächlich ein Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke: "Klingt vielleicht ein wenig kompliziert!" Selten hat einer ein wahres Wort derart gelassen ausgesprochen...
20:19 Uhr
Jetzt folgt eine Erklärung der Auslosung, die ein wenig an die "Sendung mit der Maus" erinnert. Peter Lustig sagte einst in "Löwenzahn": "Klingt kompliziert, ist es aber (so) nicht!" Bei dieser Präsentation müsste man sagen: "Sieht gar nicht kompliziert aus - ist es aber!"
20:16 Uhr
Wir erkennen gerade: Der Modus zur Auslosung der afrikanischen Gruppen ist ohne psychiatrische Hilfe kaum zu verstehen. Einfach: Ozeanien: Die Pacific Games 2011 soll als erste Runde der Qualifikation dienen, in der sich drei Mannschaften für den OFC-Nationen-Pokal 2012 qualifizieren, für den Neuseeland bereits gesetzt ist. Die kontinentale Endrunde soll zugleich als WM-Qualifikationsturnier dienen, der Ozeanienmeister spielt anschließend in einem Play-off-Spiel gegen eine Mannschaft einer anderen Konföderation um die WM-Teilnahme. Alles klar, oder?
20:14 Uhr
Ein Mitarbeiter von sueddeutsche.de, der eigentlich der Schiedsrichterei zugetan ist, hat schon mal eine „Hammergruppe“ für die Deutschen zusammengestellt: Frankreich, Schweiz, Polen, Finnland und Island. Auch möglich: Slowenien, Ungarn, Albanien, Faröer und Andorra.
20:12 Uhr
Nur der Chronistenpflicht geschuldet: Dortmund führt immer noch mit 1:0, der VfL Wolfsburg ist immer noch ausgeschieden und von Jürgen Klinsmann fehlt nach wie vor jede Spur. Dafür Rudelbildung in Emden beim Spiel Kickers Emden gegen den FSV Frankfurt - Zwischenstand: 0:1 nach Toren und 7:3 nach Rudelbeteiligten.
20:11 Uhr
Am Nachmittag meldete sich übrigens kurz der Korrespondent aus Shanghai per Video-Skype. Er wollte aber keinen Bestechungsskandal melden, sondern nur kurz die Ergebnisse von der Schwimm-WM durchgeben. Tenor: Die deutschen Schwimmer hatten wirklich keinen guten Tag.
20:10 Uhr
Nun kommt die Präsidentin Brasiliens auf die Bühne: Dilma Rousseff. Sie trägt ein Angela-Merkel-Gedächtnis-Kleid.
20:06 Uhr
"Das ist ein besonderer Tag", sagt Blatter, "genau vor 91 Jahren - auf den Tag genau - fand das erste WM-Finale aller Zeiten statt." Jetzt haben wir die ganze Zeit die Historie ausgepackt - und das ist uns doch tatsächlich verborgen geblieben. Wir recherchieren aber sofort nach: Es war die Partie Uruguay gegen Argentinien. Damit wir uns nicht nachsagen lassen müssen, nicht perfekt informiert zu sein, präsentieren wir sofort zusätzliche Infos: Da sich beide Mannschaften nicht auf einen Spielball einigen konnten, wurde in der ersten Halbzeit mit dem argentinischen Ball gespielt - Argentinien führte mit 2:1. Nach der Pause kam dann der uruguyaische Ball aufs Feld - Uruguay drehte die Partie und gewann mit 4:2.
20:05 Uhr
208 Verbände zählt die Fifa übrigens – das sind mehr, als die Uno Mitgliedsstaaten hat. Exakt 14 mehr. Wie das geht? Keine Ahnung! Wer sachdienliche Hinweise hat, der möge eine Mail schicken an sport-online@sueddeutsche.de. Vier Verbände nehmen nicht an der Qualifikation teil: Guam, Bhutan und Mauretanien verzichten, Brunei war suspendiert. Dabei ist dagegen Belize trotz zwischenzeitlicher Suspendierung.
20:03 Uhr
Die Show beginnt: Auf der Bühne stehen zwei hübsche Moederatoren. Sie präsentieren erst einmal ein Video über Rio de Janeiro. Da ist man kurzzeitig versucht, sich um einen Posten als Fußballfunktionär zu bewerben - um auch an solchen Veranstaltungen teilnehmen zu dürfen. Dann wird Sepp Blatter auf die Bühne gerufen. Kurzer Applaus - und Blatter sieht aus wie... Immer noch sind wir erstaunlich einfallslos.
20:02 Uhr
Noch ein Anwärter für den Sepp-Blatter-Gedächtnispreis: Sepp Blatter. "Wir sind zuversichtlich, dass Brasilien 2014 ein Triumph werden wird. Zwischen der Fifa und Brasilien herrscht viel gegenseitiges Vertrauen."
20:01 Uhr
Noch ein Anwärter für den Sepp-Blatter-Gedächtnispreis: Oliver Bierhoff. Der sagt bei seiner Ankunft: „Ich mag die Atmosphäre hier. Man kann jetzt schon sehen, dass Brasilien eine großartige Fußballnation ist.“
20:00 Uhr
Apropos Blatter: Warme Worte für die Fifa vom Mann aus Katar. Trainer Milovan Rajevac sagt: "Das ist ein großartiges Event. Ich bin stolz, hier sein zu dürfen." Für diese Aussage könnte er später mit dem Sepp-Blatter-Gedächtnispreis ausgezeichnet werden.
19:58 Uhr
Da wir uns geschworen haben, nie wieder zu behaupten, dass Sepp Blatter immer mehr aussieht wie der Pinguin aus den Batman-Comics, müssen wir uns einen anderen Vergleich ausdenken. Bei der Betrachtung der ersten Bilder aus Rio sind wird allerdinsg erstaunlich einfallslos.
19:56 Uhr
Die Philippinen sind übrigens ebenfalls schon draußen. Das wäre nun nicht weiter verwunderlich, doch gibt es zu diesem Verband eine drollige Geschichte. Das Internetportal spox.com suchte kürzlich einen Nationaltrainer für die Philippinen. Anforderungsprofil: Trainerschein und deutsche Staatsbürgerschaft. Hintergrund: Er soll nach europäischen Spielern mit philippinischen Wurzeln suchen und das Land langfristig unter die 100 besten Fußball-Nationen führen. Sieger des Castings: Michael Weiß, einst Junioren-Nationaltrainer in China und Technischer Direktor in Ruanda.
19:55 Uhr
Und noch eine aufregende Qualifikations-Notiz: Da es auf Anguilla keine geeignete Spielstätte gibt, wurde das Heimspiel von Anguilla in der Dominikanischen Republik ausgetragen. Die Dominikanische Republik gewann beide Spiele.
19:54 Uhr
Auch eine skurrile Geschichte: Als der Oman im Rückspiel in Myanmar 2:0 führte, flogen Steine, Schuhe und Flaschen aufs Spielfeld. Ein Mitglied des Trainerstabes wurde am Kopf verletzt, der Schiedsrichter brach das Spiel ab - und Oman ist heute Abend im Lostopf.
19:53 Uhr
Für einen Deutschen hat die WM-Qualifikation übrigens schon angefangen: Winfried Schäfer, seit kurzem Trainer der thailändischen Nationalmannschaft. Er wolle aus den Thais "wilde Elefanten" machen, hatte er zum Amtsantritt verkündet. Immerhin sind die Thais nun schon so wild, dass sie in dieser Woche das Team aus Palästina ausschalteten - mit einem 1:0-Heimsieg und einem 2:2 im Rückspiel.
19:52 Uhr
Nur der Chronistenpflicht geschuldet: Dortmunds Trainer Jürgen Klopp trägt eine schicke Mütze.
19:51 Uhr
Noch ein bisschen Geschichte: Die erste Qualifikation fand für das Turnier im Jahr 1934 statt – 32 Nationen wollten mitspielen. Deutschland wurde damals in eine Gruppe mit Frankreich und Luxemburg gelost. Frankreich und Deutschland gewannen gegen Luxemburg, die Partie um den Gruppensieg wurde wegen Irrelevanz nicht ausgetragen.
19:49 Uhr
Gerade eingetroffen: Lothar Matthäus. Er könnte mit der bulgarischen Nationalelf auf die deutsche Elf treffen - und wir sind uns sicher, dass er zu Beginn der Qualifikation noch Trainer in Bulgarien ist.
19:48 Uhr
Losfee ist Ronaldo - der Mann, der einst das WM-Finale 2002 entschieden hat. Wie er mittlerweile aussieht, das können Sie hier bewundern: http://www.bild.de/sport/fussball/ronaldo/abschiedsspiel-in-brasilien-mit-mega-wampe-18278972.bild.html
19:45 Uhr
Jürgen Klinsmann haben wir immer noch nicht entdeckt, sind uns deshalb sicher: Er guckt die Auslosung im Internet von seinem Haus in Huntington Beach aus. Der Mann ist schließlich bestens ausgerüstet. Joachim Löw guckt übrigens klassisch im TV. Er ist nicht in Brasilien, weil er sich am Sonntag den Pokalknaller zwischen Teningen (7. Liga) und Schalke 04 ansehen will.
19:44 Uhr
Zurück zur Fußball-Geschichte: Wer sollte 1930 in Uruguay spielen? Mit Italien, Österreich, Spanien, Ungarn und der Tschechoslowakei sagten alle damaligen großen Fußballnationen ab. Die Briten waren gesperrt, den Skandinaviern war der Weg zu weit, ebenso den Deutschen, Schweizern, Niederländern. Schließlich sorgten die Fifa-Präsidenten in eigenen Landesverbänden für zwei Teilnehmer: Boss Jules Rimet in Frankreich und Vize Seeldrayers in Belgien.
19:40 Uhr
Diese Meldung erreicht uns gerade: Zoff um Pelé, Zwist in der Fifa-Spitze und anti-britische Ausraster: Vor der Auslosung der Qualifikationsgruppen für die Fußball-WM 2014 unweit des berühmtesten Sandstrandes der Welt knirscht es gewaltig beim kommenden WM-Gastgeber. Ausgerechnet die brasilianische Legende Pelé wurde zur Los-Zeremonie in Rio de Janeiro zunächst nicht eingeladen. Erst die Interventionen der brasilianischen Staatschefin Dilma Rousseff und von FIFA-Präsident Joseph Blatter beförderten Pelé zum "Ehrenbotschafter der WM 2014". Es war der brasilianische Verbandschef, der Pelé ausgeladen hatte und der sorgte vor der Auslosung noch für einen weiteren Skandal: Nachdem Teile der englischen Presse zuletzt Bestechungsvorwürfe gegen Teixeira erhoben hatten, schlug dieser nun zurück. Erst soll er in einem Interview gesagt haben, dass die Engländer "Piraten sind, die zur Hölle fahren können". Dann beschimpfte er am Freitag beim Rundgang über das Gelände einen englischen Journalisten. "Wo kommen Sie her?", fragte Teixeira. "Aus England." Texeira: "Ich spreche nicht mit der britischen Presse. Sie sind nicht seriös, Sie sind korrupt."
19:39 Uhr
Nur der Chronistenpflicht geschuldet: Dortmund führt in Sandhausen...
19:38 Uhr
Einer der ersten, die im Jachthafen eintreffen: Bora Milutonivic. Der trainiert derzeit – das ist aber jetzt mal ein Skandal – keine Nationalelf, war aber schon fünf Mal bei einer Weltmeisterschaft dabei. Natürlich mit fünf verschiedenen Nationen: Mexiko (1986), Costa Rica (1990), USA (1994), Nigeria (1998) und China (2002). Auch schon da: Carlos Quieroz, Trainer des Iran. "Ich bin entspannt", sagt er, "ich bin mir sicher, dass ich eine bessere Gruppe erwische als beim letzten Mal mit Portugal." Er meint die WM 2010, als seine Portugiesen in eine Gruppe mit Brasilien, Nordkorea und der Elfenbeinküste gelost wurden.
19:36 Uhr
Ein bisschen Fußballgeschichte am Rande: An der ersten WM der Geschichte 1930 in Uruguay nahmen 13 Mannschaften teil, die allesamt einer entsprechenden Einladung folgten. Es waren sechs Mannschaften aus Südamerika, zwei aus Nordamerika und fünf aus Europa. Die fünf europäischen Mannschaften mussten eine dreiwöchige Schiffsreise auf sich nehmen, um das Gastgeberland in Südamerika zu erreichen. Positiver Nebeneffekt: Die Spieler der Teams wurden auf der langen Reise gute Freunde. Die Auslosung konnte indes erst stattfinden, nachdem alle Mannschaften in Uruguay angekommen waren. Mehr dazu gleich...
19:33 Uhr
Gerade werden übrigens die Abendpartien des DFB-Pokals angepfiffen. Am Nachmittag gab es bereits deftige Überraschungen, wie Sie hier nachlesen können: http://www.sueddeutsche.de/sport/dfb-pokal-tag-der-blamagen-1.1126375. Nürnberg hat übrigens gewonnen, den Spielbericht finden Sie hier: http://www.sueddeutsche.de/sport/dfb-pokal-bielefeld-nuernberg-der-minuten-meister-macht-den-unterschied-1.1126373. Sollten Sie sich eher für den VfL Wolfsburg interessieren, dann sei Ihnen dieser Text ans Herz gelegt: http://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-vw-und-der-vfl-wolfsburg-das-fragwuerdige-vw-system-1.1126206
19:31 Uhr
Heute werden die Qualifikationsgruppen in fünf Kontinentalverbänden ausgelost: Afrika, Europa, Nord-und Mittelamerika, Ozeanien und Asien. In Südamerika wird nicht gelost – doch wer in diesem Fall einen Skandal wittert und eine Untersuchung der unbestechlichen Ethikkommission fordert, dem sei gesagt: Brasilien ist qualifiziert, weil es das Turnier ausrichtet. Die anderen neun Länder treten in einer Gruppe mit Hin-und Rückspiel gegeneinander an.
19:27 Uhr
Die Frage der Fragen: Wo ist Jürgen Klinsmann? Der hat ja einen neuen Laden gefunden, den er auseinandernehmen kann: den amerikanischen Fußballverband. "Jürgen Klinsmann kann den US-Fußball nach vorn bringen, wenn er freie Hand bekommt", titelte die Los Angeles Times. "Klinsmann bekommt die Schlüssel für den US-Fußball ausgehändigt", stand in der Sports Illustrated. Klinsmann ließ sich die Macht zusichern, die ihm Verbandspräsident Sunil Gulati bei den Verhandlungen 2006 und 2010 verweigert hatte. Den Kommentar der LA Times kann man hier nachlesen: http://www.latimes.com/sports/la-sp-us-soccer-klinsmann-20110730,0,1445327.story. Den der Sports Illustrated (mit grandiosem Bild und toller Überschirft) gibt es hier: http://sportsillustrated.cnn.com/soccer/?eref=sinav&sct=hp_nv_a
19:24 Uhr
Während Bundestrainer Joachim Löw bei der Auslosung der Qualifikationsgruppen für die WM 2014 in Brasilien von Teammanager Oliver Bierhoff vertreten wird, sind die deutschen Trainer Berti Vogts (Aserbaidschan), Bernd Stange (Weißrussland) und Lothar Matthäus (Bulgarien) angereist.
19:20 Uhr
Herzlich willkommen zur Auslosung der Qualifikationsgruppen für die Fußball-WM 2014. Die Auslosung findet statt im erlesenen Jachthafen Marina da Gloria in Rio de Janeiro. Wer wissen will, in welch luxuriösem Ambiente die Fifa ihre Veranstaltungen abhält, der schaut mal auf dieser Internetseite vorbei: http://www.marinadagloria.com.br/html/a_marina.html
(sueddeutsche.de/segi)
Bundespräsident Gauck in Nahost


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