Nuri Sahin BVB Borussia Dortmund

Der europäische Fußball erlebt ein bewegtes Winter-Transferfenster: Borussia Dortmund holt seinen verlorenen Sohn zurück, Lewis Holtby wechselt ins Land seines Vaters, der FC Bayern siegt im Poker um einen begehrten Innenverteidiger. Die wichtigsten Transfers des Winters.

Texte: Carsten Eberts

Nuri Sahin: Es war die emotionalste Rede des Winters. Und gehalten hat sie: Nuri Sahin. Er sei "überglücklich", wieder zum BVB zurückzukehren, sagte der Mittelfeldspieler. Der Verein sei sein Zuhause, nur hier könne er sich wohl fühlen. Und sogar beim Medizincheck im Krankenhaus "haben sich die ganzen Schwestern so sehr gefreut, dass ich mir gedacht habe: Ich habe zu 100 Prozent die richtige Entscheidung getroffen." Nach anderthalb Jahren in der weiten Welt bei Real Madrid und dem FC Liverpool kehrt Sahin also zum BVB zurück, zunächst auf Leihbasis. Das Kuriose daran: Nicht wenige Experten vermuten, dass Dortmund Sahin in der aktuellen Mannschaft gar nicht braucht - und Trainer Klopp fortan vor einem taktischen Problem steht: Wohin mit Sahin? Ins defensive Mittelfeld neben Sebastian Kehl? Ins offensive neben Mario Götze? Wer müsste dafür weichen? Oder landet am Ende der heimgekehrte Sohn auf der Ersatzbank?

Bild: dpa

29. Januar 2013, 08:41 2013-01-29 08:41:23  © Süddeutsche.de/ebc/jbe

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