Fußball-Transferblog Rakitic und Bayern - was plant Ancelotti?

Ivan Rakitic wäre ein Mittelfeldspieler mehr für den FC Bayern - brauchen die Münchner so einen?

(Foto: Getty Images)

In Spanien wird über einen Transfer von Barcelonas Kroaten spekuliert. Neu-Nationalspieler Amin Younes ist offen für Angebote aus Deutschland.

Ivan Rakitic: So langsam wird es eng im Mittelfeld des FC Bayern - und trotzdem halten sich Gerüchte über einen weiteren Zukauf der Münchner. Nach der Verpflichtung des Franzosen Corentin Tolisso ist die Lücke, die der zurückgetretene Xabi Alonso hinterlässt, eigentlich geschlossen. Aus Spanien ist nun zu vernehmen, dass die Bayern zusätzlich noch Ivan Rakitic (29) vom FC Barcelona verpflichten könnten. Trainer Carlo Ancelotti soll sich laut der katalanischen Zeitung Mundo Deportivo, dem Hausblatt Barças, für einen Transfer des kroatischen Nationalspielers eingesetzt haben. Rakitic, der früher für Schalke in der Bundesliga spielte, ist ein technisch begabter Stratege, der sich im Mittelfeld Barcelonas sehr gut zurechtgefunden hat. Weil derzeit zu hören ist, dass die Katalanen mit Nachdruck am Italiener Marco Verratti interessiert sind, scheint Rakitic um seinen Platz zu bangen.

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Sollte Verratti Paris St. Germain Richtung Mittelmeer verlassen, würden die Chancen auf einen Rakitic-Abschied aus Barcelona steigen. Im Rennen sollen neben den Bayern aber auch ManUnited sowie ManCity liegen. Mit Rakitic, der Deutsch spricht und in der Schweiz geboren wurde, hätten dagegen die Bayern eine Option mehr in der Zentrale. Das Problem: Der Rechtsfuß wäre wohl mindestens so teuer wie zuletzt Tolisso. Um den Kroaten aus seinem im März verlängerten Vertrag herauszukaufen, müssten die Münchner sicherlich 50 Millionen Euro aufbringen.

Amin Younes: Der neue deutsche Nationalspieler kann sich eine Rückkehr in die Fußball-Bundesliga vorstellen. "Ich würde gern weiter bei Ajax Fußball spielen. Aber wenn ein toller Verein anklopft, höre ich mir das Angebot natürlich an", sagte der 23-Jährige im Express- und tz-Interview. Sein Vertrag bei Ajax Amsterdam endet im Juni 2018.Younes setzte sich weder bei Borussia Mönchengladbach noch beim 1. FC Kaiserslautern durch. Mit Ajax erreichte er in der vergangenen Saison das Europa-League-Finale (0:2 gegen Manchester United) und schaffte es in den Kader von Bundestrainer Joachim Löw für den Confed Cup.

Ein Grund für seine starken Leistungen sieht der Dribbelkünstler in seiner Ernährung. "In Amsterdam herrscht eine Spielerbetreuung auf ganz hohem Niveau. Dort habe ich erfahren, wie wichtig auch die Ernährung für einen Sportler ist. Vorher habe ich nicht wirklich darauf geachtet, was ich esse. Vom Buffet habe ich dann alles probiert. Doch bei Ajax habe ich gelernt, dass nicht alles richtig für meinen Körper ist. Seitdem ernähre ich mich zum Beispiel glutenfrei", sagte Younes.

Maximilian Wittek: Zweitligist Greuther Fürth hat Linksverteidiger Maximilian Wittek verpflichtet. Der 21-Jährige kommt ablösefrei vom abgestürzten Traditionsverein 1860 München und erhält einen Dreijahresvertrag. Einzig die sportärztliche Untersuchung steht noch aus, die am Montag nachgeholt wird."Maximilian bringt viel Tempo und Leidenschaft mit. Er ist jung und hungrig und kann unser Spiel über den Flügel anschieben", sagte Trainer Janos Radoki: "Außerdem ist er ein guter Standardschütze."Bei den Münchner Löwen, die in der kommenden Saison in der viertklassigen Regionalliga starten, absolvierte Wittek 72 Zweitliga-Spiele.

Jaroslav Drobny: Der Torhüter wird nach übereinstimmenden Medienberichten weiter für den Bundesligisten Werder Bremen spielen. Der ehemalige HSV-Torwart erhält demnach einen neuen Einjahresvertrag bei den Bremern. Werder wollte dies am Sonntag jedoch nicht bestätigen. Der 37-Jährige war im Vorjahr vom Hamburger SV nach Bremen gewechselt und absolvierte zehn Spiele. Zuletzt war der Tscheche die Nummer zwei hinter Felix Wiedwald.

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