FußballStil-Ikonen der Bundesliga: Toter Vogel aus dem Fanshop

Pierre-Emerick Aubameyang muss kein Tor schießen, um aufzufallen. Pep Guardiola preist seine Zwergen-Abwehr. Und Schiedsrichter Patrick Ittrich feiert ein spätes Bundesliga-Debüt.

Pierre-Emerick Aubameyang

Es gibt wohl keinen Fußballer in der Bundesliga, dessen Äußerlichkeiten weniger zu seinen inneren Werten passen wie bei Pierre-Emerick Aubameyang. "Er ist eigentlich ein Zurückhaltender", hat sein Dortmunder Mitspieler Nuri Sahin verraten. Auf diesen Charakterzug würde kein Mensch kommen, der ihn nur aus dem Fernsehen oder den bunten Blättern kennt. Seine extravaganten Outfits sind schon legendär, sein ausgefallenes Schuhwerk bei Trainern gefürchtet.

Einmal lief er sich vor einem Spiel mit giftgrünen Fußballschuhen warm, die mit mehr als 4000 Swarovski-Kristallen besetzt waren. Ohnehin muss giftgrün seine Lieblingsfarbe sein. Mit giftgrünen Schuhen und giftgrünem Shirt war er an seinem ersten Arbeitstag für den BVB aus seinem weißen Ferrari 458 gestiegen. Oder ist seine Lieblingsfarbe doch eher weiß? Am Samstag saß er beim Spiel gegen Hannover verletzungsbedingt auf der Tribüne, sogar Komiker Oliver Pocher wollte sich unbedingt gemeinsam mit dem Gabuner ablichten lassen oder war das neben Pocher doch eher "ein toter Vogel", wie BVB-Verteidiger Neven Subotic vermutete. Aubameyang trug eine weiße Fellweste mit Megakragen, einen weißen Trainingsanzug und eine blaue Basecap. Wo "Polarmeyang", wie ihn einige im Netz tauften, das bloß gekauft hat? Die ersten Fans wünschen sich sein Kostüm schon in den Fanshop.

(schma)

Bild: imago/Moritz Müller 15. Februar 2016, 10:502016-02-15 10:50:07 © SZ.de/tbr/schma/max/schma/dd