Vorstand Rummenigge kündigt Angebot für HSV-Stürmer an. Am Rande eines Derbys in Berlin kommt es zu heftigen Ausschreitungen. Fußball kompakt.
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat das Interesse des deutschen Fußball-Meisters an Angreifer Ivica Olic vom Ligakonkurrenten Hamburger SV bestätigt. "Wir sind überzeugt, dass Ivica wunderbar zu unseren beiden Stürmern Luca Toni und Miroslav Klose passt. Der angenehme Nebeneffekt ist dabei, dass sein Vertrag ausläuft. Wir werden alles tun, ihn für die nächste Saison zu holen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Münchner in einer Vorabmeldung der Bild-Zeitung. Der Kontrakt des kroatischen Nationalstürmers beim HSV läuft am 30. Juni 2009 aus. Auch Juventus Turin, der FC Liverpool und der FC Valencia buhlen um die Gunst von Olic. Noch rechnen sich die Hamburger allerdings ebenfalls Chancen aus, mit Olic zu verlängern. Der Berater des HSV-Stürmers, Gordon Stipic, bestätigte die Offerte aus München, die allerdings noch nicht schriftlich vorliege. "Ich wurde über das konkrete Interesse der Bayern am Montag informiert", sagte Stipic der Deutschen Presse-Agentur dpa, "und Bayern München ist halt Bayern München". Wie bei Juve habe er bisher aber nichts Schriftliches in der Hand. "Es bleibt aber dabei, Ivica wird nach dem letzten Spiel seine Ruhe suchen und sich dann entscheiden."
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"Wir werden alles tun, ihn für die nächste Saison zu holen", sagt Bayern-Boss Rummenigge über den Hamburger Stürmer Ivica Olic (Bild). (© Foto: dpa)
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Beim Spitzenspiel der Fußball-Oberliga Nordost zwischen Tennis Borussia und dem BFC Dynamo (4:2) ist es im Mommsenstadion in Berlin-Charlottenburg am Sonntagnachmittag zu schweren Ausschreitungen gekommen. 58 Menschen wurden verletzt, 18 Randalierer festgenommen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Nachdem aus dem Fanblock des BFC Dynamo Leuchtraketen auf das Spielfeld geworfen worden waren und ein Spielabbruch drohte, räumte die Polizei die Ränge. Dabei kam es zu den Auseinandersetzungen. Zum Spiel kamen mehr als 2000 Zuschauer, darunter etwa 1300 Dynamo-Fans. Der BFC Dynamo ist schon mehrfach durch Randale aufgefallen.
Drei Polizisten sind durch aggressive Fußball-Fans vor und nach dem Zweitliga-Heimspiel des MSV Duisburg gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonntag leicht verletzt worden. Anhänger der Gästemannschaft hätten die Ordner im Stadion angegriffen, teilte die Duisburger Polizei mit. Dabei traten sie zwei zu Hilfe gerufenen Polizeibeamten ins Gesicht und verletzten sie. Auch nach dem Spiel, das 0:0 ausgegangen war, kam es zu Ausschreitungen. Angereiste Fans der Pfälzer bewarfen Bundespolizisten mit Flaschen und wollten eine Absperrung durchbrechen. Dabei erlitt ein Beamter Schnittverletzungen.
Der Erstliga-Abstieg von Brasiliens Fußball-Traditionsklub Vasco da Gama aus Rio de Janeiro hätte einen Fan fast in den Tod getrieben. Unmittelbar nach dem 0:2 im Heimspiel gegen Vitoria Salvador kletterte Luiz Vilaca auf das Tribünendach und drohte mit dem Sprung in die Tiefe. Feuerwehrleute konnten den am Dachrand hängenden 21-Jährigen jedoch in letzter Sekunde festhalten, während Vasco-Fans schon eine große Vereinsfahne zu einem Sprungtuch ausgebreitet hatten. Vasco, für das der Alt-Internationale Edmundo das wohl letzte Spiel seiner Karriere bestritt, muss erstmals seit der Erstliga-Gründung 1971 den Gang in die zweite Klasse antreten. Dagegen feierte der FC Sao Paulo dank eines 1:0 beim FC Goias seinen dritten Titel in Folge und ist mit nun insgesamt sechs Triumphen alleiniger Rekordmeister vor Flamengo Rio de Janeiro (5 Titel).
Bernd Schuster und Real Madrid sind in der spanischen Fußball-Meisterschaft fast schon hoffnungslos ins Hintertreffen geraten. Der Rekordmeister verlor am Sonntag gegen den FC Sevilla 3:4 (1:3) und hat nun schon neun Punkte Rückstand auf den FC Barcelona, der die Tabelle der Primera Division weiter souverän anführt.
Dem Brasilianer Diego vom Bundesligisten Werder Bremen droht eine längere Sperre. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird am Montag Ermittlungen gegen den 23 Jahre alten Mittelfeldregisseur aufnehmen. Diego hatte am Samstag bei der 0:1-Niederlage im Bundesliga-Spiel beim Karlsruher SC nach dem Platzverweis von Claudio Pizarro dem KSC-Spieler Christian Eichner an den Hals gegriffen. Der Unparteiische Guido Winkmann (Kerken) hatte die Szene nicht wahrgenommen und dies auch entsprechend in seinem Schiedsrichter-Bericht vermerkt.
Der FC Barcelona ist nicht zu stoppen. Der Tabellenführer in Spaniens Primera División fertigte am 14. Spieltag den FC Valencia mit 4:0 ab und ist damit seit nunmehr 20 Partien ungeschlagen. Bereits vor der Halbzeit der Saison gelten die Katalanen mit derzeit sechs Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten FC Villarreal als heißeste Anwärter auf den Meistertitel.
Inter Mailand zieht in der italienischen Fußball-Meisterschaft einsam seine Kreise und strebt mit großen Schritten dem 17. Titelgewinn entgegen. Das Team von Star-Trainer Jose Mourinho feierte am 15. Spieltag mit einem 3:0 bei Lazio Rom den sechsten Sieg in Serie und zeigte sich bestens für das letzte Gruppenspiel in der Champions League bei Werder Bremen am Dienstag gerüstet. Der amtierende Meister ist mit 36 Punkten aus 15 Spielen weiterhin souveräner Tabellenführer und seit zehn Spielen ohne Niederlage, Stadtrivale AC Mailand und Rekordmeister Juventus Turin liegen trotz Siegen am Sonntag jeweils sechs Punkte zurück.
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(sueddeutsche.de/sid/dpa/aum)
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Van der Vaart ist selber Schuld. Das hätte ihm doch klar sein können, dass er bei Real nicht spielt. Er wollte halt noch mal kräftig absahnen...
Da stimme ich Ihnen zu, Gomez passt nicht zum FCB. Darum soll er mal schön in Stuttgart bleiben.
Nicht zu früh freuen...
Olic kommt, Poldi geht, Donovan geht Ende März auch wieder (da die Bayern sicher keine 10 Mios für ihn zahlen werden) - dann sind es auch wieder nur 3 Stürmer...
Allerdings würde sich mein Bayern-Herz auch freuen, wenn Gomez beim VfB bleibt, denn ich denke, er passt nicht zum FCB.
Bayern will Olic :-) Juhu, da lacht mein VfB-Herz :-D Denn wenn Olic kommt, brauchen die Bayern den Gomez nicht mehr :-)