Fußball in England Robert Huth könnte wirklich Meister werden

Ganz vorne mit Leicester: Ex-Nationalspieler Robert Huth.

(Foto: REUTERS)

Außenseiter Leicester wahrt seinen Fünf-Punkte-Vorsprung in der Premier League. In der 2. Bundesliga feiert Bochum einen wichtigen Auswärtssieg auf dem Betzenberg.

Fußball in England: Underdog Leicester City strebt weiter dem Gewinn der englischen Fußball-Meisterschaft entgegen. Gegen Abstiegskandidat Newcastle United, bei dem Rafael Benitez erstmals auf der Trainerbank saß, setzte sich der Tabellenführer etwas glücklich mit 1:0 (1:0) durch und hat nach dem 30. Spieltag mit 63 Punkten weiterhin fünf Zähler Vorsprung auf Tottenham Hotspur. Die weiteren Verfolger FC Arsenal (52) und Manchester City (51/je ein Spiel weniger) scheinen acht Spieltage vor dem Saisonende bereits abgeschlagen. Der frühere Bundesliga-Spieler Shinji Okazaki schoss in der 25. Minute per Fallrückzieher das Siegtor für den Beinahe-Absteiger der Vorsaison, bei dem Ex-Nationalspieler Robert Huth wieder einmal die Abwehr zusammenhielt. In der Schlussphase zeigten die Foxes allerdings Anzeichen von Nervosität und gewährten dem Tabellenvorletzten einige Gelegenheiten zum Ausgleich.

2. Bundesliga: Der VfL Bochum hat seine kleine Chance auf den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga gewahrt. Die Mannschaft von Trainer Gertjan Verbeek siegte am Montagabend beim 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 (0:0) und verkürzte damit den Abstand auf den derzeit vom 1. FC Nürnberg belegten Relegationsplatz auf sieben Punkte. Simon Terodde (47./Foulelfmeter, 90.) schoss den VfL mit seinen Saisontoren 16 und 17 zum Sieg. "Es war ein sehr intensives Spiel, wir haben sehr hart gearbeitet und sind der verdiente Sieger", sagte Verbeek bei Sky. FCK-Coach Konrad Fünfstück empfand Bochum als das reifere Team: "Bochum war effektiver, sie sind abgeklärter und haben deshalb gewonnen." Während Bochum durch den ersten Zweitliga-Sieg gegen die Pfälzer auf Rang vier kletterte, muss Kaiserslautern nach der vierten Niederlage in Serie den Blick Richtung Abstiegszone richten.

Als Tabellenzwölfter haben die Roten Teufel derzeit nur noch nur noch sieben Punkte Vorsprung auf den Sechzehnten Fortuna Düsseldorf. In einer überaus zerfahrenen ersten Halbzeit vor 19.342 Zuschauern auf dem Betzenberg hatten die Gäste durch einen Kopfball von Patrick Fabian (16.) die einzige echte Tormöglichkeit, Lauterns Chris Löwe klärte auf der Torlinie. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaften auf niedrigem Niveau, vor allem Kaiserslautern blieb in der Offensive uninspiriert und harmlos. Nach der Pause erwischten die Gäste einen Traumstart. FCK-Verteidiger Stipe Vucur holte Peniel Mlapa im Sechzehner von den Beinen, Torjäger Terodde verwandelte den fälligen Strafstoß. Erst jetzt wurde Kaiserslautern stärker, ein Freistoß von Löwe entschärfte Bochums Keeper Manuel Riemann jedoch mit einem Reflex und Kapitän Daniel Halfar (59.) zielte über das Tor. Kurz vor dem Ende machte Terodde nach einem Konter alles klar. Bei Bochum überzeugten vor allem Onur Bulut und Thomas Eisfeld, der FCK hatte in Löwe und dem angeblich vom VfB Stuttgart umworbenen Jean Zimmer seine besten Akteure.

NBA: Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks haben ihre Negativserie in der Basketball-Profiliga NBA nach fünf Niederlagen gestoppt und sind den Play-offs wieder ein Stück näher gekommen. Bei den Charlotts Hornets gewann der frühere Champion 107:96, Superstar Nowitzki (37) gelang mit 23 Punkten und elf Rebounds zum neunten Mal in dieser Saison ein Double-Double. "Wir haben das erste Viertel gewonnen. Das war ein gutes Zeichen für uns, wir konnten mit einer Führung spielen", sagte der Würzburger: "Sie lagen zwar irgendwann nochmal vorn, wir haben in der Schlussphase aber mutig agiert." Die Mavericks beendeten nicht nur ihre Serie. Charlotte hatte vor dem Duell siebenmal nacheinander gewonnen. Dallas festigte mit 34 Siegen bei 33 Niederlagen den achten Platz im Westen und hat weiterhin die gleiche Bilanz wie die Houston Rockets (7.), die beim 130:81-Sieg über die Memphis Grizzlies keine Mühe hatten. Verfolger Utah Jazz (9.) gewann allerdings etwas überraschend mit 94:85 gegen die Cleveland Cavaliers, Spitzenreiter der Eastern Conference, und steht bei 32:35. 15 Spiele stehen in der Hauptrunde für Dallas noch aus. Weiter geht es am Mittwoch bei Vizemeister Cleveland, am Freitag steht ein Heimspiel gegen den übermächtigen Champion Golden State Warriors an. Das Team um Stephen Curry feierte beim 125:107 gegen die New Orleans Pelicans den 60. Sieg im 66. Saisonspiel. Die Warriors sind bereits für die Meisterrunde qualifiziert.

Die Unnahbare aus Sibirien

mehr...