Hertha BSC Berlin und der VfL Bochum haben jeweils nur mit viel Mühe eine Blamage abgewendet und die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht.
Der VfL Bochum hat im DFB-Pokal mit viel Mühe eine Blamage abgewendet und ist erst durch ein 6:5 im Elfmeterschießen bei Viertligist Preußen Münster in die 2. Runde eingezogen. Hertha BSC Berlin dagegen machte zumindest schon in der regulärenm Spielzeit den 3:1 (1:1) Erfolg bei Regionalligist Eintracht Trier perfekt.
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Blamage abgewendet: Der Berliner Patrick Ebert trifft zum 3:1. (© Foto: dpa)
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Ebenso wie die beiden Bundesliga-Klubs überstanden auch die Zweitligisten FSV Frankfurt (2:0 gegen den VfL Osnabrück) und SC Freiburg (2:0 bei der SpVgg Unterhaching) sowie die beiden Zweitliga-Absteiger Kickers Offenbach (1:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth) und Erzgebirge Aue (5:4 im Elfmeterschießen gegen FC St. Pauli) die erste Hauptrunde.
In Trier waren die Berliner in der achten Minute durch Marko Pantelic in Führung gegangen. Doch anschließend bekam der Viertligist Oberwasser und kam in der 26. Minute durch Kevin Lacroix verdientermaßen zum Ausgleich. Der Schweizer Fabian Lustenberger brachte den Favoriten dann nach einer Stunde wieder in Front, ehe Patrick Ebert in der 81. Minute die Begegnung endgültig entschied.
Mann des Tages beim VfL Bochum war Torhüter Daniel Fernandes. Der portugiesische Neuzugang wehrte nach 120 torlosen Minuten im Elfmeterschießen zwei Schüsse ab, den letzten Elfmeter für den VfL verwandelte Anthar Yahia.
Im Elfmeterschießen triumphierte auch Aue, das nach zwei Niederlagen in der Meisterschaft einen kompletten Fehlstart in die Saison verhinderte. Held des Abends war Torwart Stephan Flauder, der gegen Marius Ebbers vor 8800 Zuschauern den fünften Elfmeter parierte.
Freiburg hat zum elften Mal in Folge die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Trotz einer 75-minütigen Spielunterbrechung im Spiel gegen den SpVgg Unterhaching wurden die Breisgauer ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Treffer bei der "Wasserschlacht" in der Münchner Vorstadt erzielten Jonathan Jäger fünf Minuten vor der Pause und Yacine Abdessadki in der Nachspielzeit.
Zweitliga-Aufsteiger FSV Frankfurt feierte den ersten Sieg im DFB-Pokal seit 25 Jahren. Die Treffer für die Mannschaft von Trainer Thomas Oral erzielten David Ulm (51.) und Dennis Hillebrand (67.). Sieben Minuten nach dem 1:0 sah der Osnabrücker Matthias Heidrich wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.
Greuther Fürth scheiterte dagegen zum zweiten Mal in den letzten vier Jahren bereits in Runde eins an einem unterklassigen Gegner. Die Kickers betrieben ihrerseits Wiedergutmachung für ihr Pokal-Aus in der 2. Runde der vorigen Saison, als sie bei Bundesligist Hansa Rostock 0:6 unter die Räder kamen. Das Tor des Tages für den Zweitliga-Absteiger erzielte Benjamin Baier bereits in der 12. Minute nach einem schulmäßigen Konter. Die Gäste hatten vor 7660 Zuschauern auf dem Bieberer zwar mehr vom Spiel, ohne jedoch klare Chancen herauszuspielen.
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(sid/vw/jüsc)
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