Jetzt ist es den Bayern mit Diego zu bunt geworden: Karl-Heinz Rummenigge erteilte dem Transfer eine Absage. Der Vater des Brasilianers bestätigt unterdessen den Wechsel zu Juve.
Spielmacher Diego vom Fußball-Bundesligisten Werder Bremen steht nach eigenen Angaben vor einem Wechel zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin. "Ich bin mit Juventus Turin klar. Wenn sich die Klubs einig sind, dann werde ich auch sagen: Ich spiele nächste Saison bei Juventus Turin", sagte der brasilianische Nationalspieler im Interview mit der Kreiszeitung Syke. Da Bayern München am Mittwochabend aus dem Poker um den Mittelfeldspieler ausstieg, steht einem Wechsel nach Italien nur noch eine Einigung zwischen Werder und Juventus über die Ablösesumme im Weg.
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"Ich bin mit Juventus Turin klar" sagt der Bremer Brasilianer Diego. Das lange Transferhickhack um den Bremer scheint damit beendet. (© Foto: dpa)
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Ein Vertrag sei laut Diego noch nicht unterschrieben. "Ich kann bei Juventus Turin nun einmal erst unterschreiben, wenn die Verträge zwischen den Klubs unterzeichnet sind", meinte Diego, der eine endgültige Entscheidung bis Freitag in Aussicht stellte.
Mit Juve "über alles einig"
Auch Diegos Vater und Berater Djair da Cunha sagte, dass man sich mit Juventus "über alles einig" sei. "Jetzt müssen sich nur noch Werder und Turin über die Ablöse einig werden", sagte da Cunha der tz München. Er habe nur mit Turin und mit keinem Bayern-Verantwortlichen verhandelt. Der FC Bayern habe aber noch eine Chance, "wenn sich Werder und Juve nicht einig werden". Nach da Cunhas Angaben kassieren er und Diego von der Ablösesumme 15 Prozent.
Diese Aussagen stießen den Münchner Machern offenbar bitter auf, so dass der Rekordmeister von einer Verpflichtung Abstand nahm. "Wir ziehen uns aus der Veranstaltung zurück, denn wir sind ein seriöser Klub. Das, was da zur Zeit alles passiert, wirkt sehr irritierend auf uns", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge der Bild-Zeitung.
Die Bild-Zeitung hatte zuvor berichtet, dass Diego für eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro zu den Bayern wechseln und dort einen Vier-Jahres-Vertrag erhalten soll. Unterschrieben sei aber "noch nichts", hatte Rummenigge gesagt.
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(sueddeutsche.de/sid/jbe)
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