Schwerer Verlust für den Hamburger SV: Real Madrid hat den HSV-Kapitän verpflichtet. Das bestätigte der Niederländer auf seiner Homepage.
Der Wechsel von Spielmacher Rafael van der Vaart vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV zum spanischen Rekordmeister Real Madrid ist perfekt. Beide Vereine sollen sich nach wochenlangem Tauziehen auf einen Wechsel des 25 Jahre alten Niederländers verständigt haben. Dies bestätigte der Niederländer auf seiner Homepage.
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Endlich in Spanien: Rafael van der Vaart spielt nun bei Real Madrid. (© Foto: Getty)
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"Letzte Nacht hat sich alles geregelt, und so werde ich jetzt zu Real Madrid wechseln", schrieb der 25 Jahre alte Sohn einer Spanierin: "Wie jeder weiß, wollte ich immer nach Spanien wechseln, weil ich eine starke Bindung zu diesem Land habe. Und deshalb wird nun ein Traum wahr."
Van der Vaart soll nach einem Bericht der Bild-Zeitung einen Fünfjahresvertrag beim Klub des deutschen Trainers Bernd Schuster erhalten, die Hamburger sollen eine Ablösesumme von 13 Millionen Euro plus eine Erfolgsbeteiligung von zwei Millionen Euro erhalten.
Damit endet die Geschichte des niederländischen Nationalspielers wie erwartet mit einem Wechsel zu einem europäischen Großklub. Schon im vergangenen Jahr kokettierte van der Vaart mit dem FC Valencia, nun hatte er der spanischen Sportzeitung As mitgeteilt, es sei "ein Traum, für Real zu spielen".
Hamburgs neuer Trainer hatte van der Vaart am Wochenende bei einem Testspiel-Turnier in London schon nicht mehr eingesetzt. Weil sich bei Madrid auch noch Mittelfeldspieler Wesley Sneijder schwer verletzt hatte, dürften sich die Bemühungen der Spanier um van der Vaart verstärkt haben. Sneijder zog sich eine Knieverletzung zu, Trainer Bernd Schuster klagte anschließend in der Pressekonferenz: "Wir machen uns große Sorgen wegen der Verletzung. Er hat starke Schmerzen und wir befürchten das Schlimmste. Ich möchte zwar lieber die Diagnose abwarten, aber es sieht nicht gut aus. Er wird für eine Weile ausfallen."
Torwartlegende Sepp Maier im Interview. SZ am Wochenende Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/sid/hum)
Verrückter Eisladen in der Maxvorstadt
stimmt, hatte ich überlesen. dann ist ja doch noch nicht aller tage abend :)
ungerecht???
vdV hat den Ausstieg für 2009 zu einem Preis für 1,5 Mio in den Vertrag verhandelt und damit basta.
Man darf nicht vergessen, daß vdV den HSV gerade mal 5 Mio Ablöse gekostet hat! Und er war über drei Jahre DER überragende Spieler in der Mannschaft. Sein unsägliches Getue im letzten Sommer war zwar nicht gerade angetan, ihn zum Sympathieträger zu machen. Trotzdem war er anschließend wieder monatelang der mit Abstand beste HSV Spieler.
Daß jemand mit seinem Talent zu einem größeren Club als dem HSV will, ist nachvollziehbar. Und mit Schuster hat er einen Trainer, der ganau das nicht tut, was viele meinen: nach Einkaufspreis aufstellen....Für den HSV sind die 13 Mio ein Jahr vor Wirksamwerden der 1,5 Mio Klausel ein wirklich guter Deal, der auch nur deshalb zustande kam , weil Madrid nach dem Snijder-Ausfall zum Handeln gezwungen war.
Nur schade für die Bundesliga, von der Handvoll internat Spitzenspieler ist nun wieder einer weg....
Das Ganze wird erst dann wieder gerecht, wenn auch der Verein zu jeder x-beliebigen Zeit den Fussballer rausschmeissen kann-ohne sein Gehalt oder eine riesen Abfindung zahlen zu müssen.
Sie schrieben: "es soll zudem auch noch fußballprofis geben, für die vereinstreue bzw. respekt gegenüber dem arbeitgeber kein fremdwort ist, auch wenn sie das nicht wahrhaben wollen."
Klar glaube ich, dass es solche Spieler gibt. Wer die Grundrechenarten beherrscht & meinen vorletzten Kommentar gelesen hat, wird zu dem Schluss gelangen, dass ich diese Mentalität ca. 20% der BuLi-Spielern zutraue... (-;
ich kann ihre argumentation nicht nachvollziehen. warum es beim fcb anders sein soll als beim hsv ? keine ahnung.
das bosman urteil ist mir bestens bekannt. allerdings brauche ich nicht den europäischen gerichtshof, um mir ein urteil zu bilden. mag die entscheidung auch rechtlich korrekt sein, so berücksichtigt sie jedoch nicht die besonderen gegbenheiten des sports. auch wenn sie das ganze äußerst nüchtern als ganz normales arbeitsverhältnis sehen, ich bin da anderer meinung. es soll zudem auch noch fußballprofis geben, für die vereinstreue bzw. respekt gegenüber dem arbeitgeber kein fremdwort ist, auch wenn sie das nicht wahrhaben wollen.
Paging