Bayer Leverkusen hat einen Nachfolger für Michael Skibbe gefunden: Bruno Labbadia ist der neue Trainer, der damit einen Trend bestätigt.
Bruno Labbadia wird neuer Trainer des Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen. Das bestätigte die Vereinsführung am Montag. Der 42-Jährige stand bislang beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth unter Vertrag.
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Bruno Labbadia wird neuer Trainer von Bayer Leverkusen. (© Foto: Getty)
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Am vergangenen Mittwoch hatten die Rheinländer die Trennung vom bisherigen Chefcoach Michael Skibbe bekanntgegeben. Dieser hatte mit Bayer am letzten Spieltag die Teilnahme am internationalen Geschäft in der kommenden Saison verpasst und nur den siebten Tabellenplatz erreicht.
Der zweimalige Nationalspieler Labbadia war als Trainer bislang für den SV Darmstadt 98 (2003 bis 2006) und Greuther Fürth (seit 1. Juli 2007) tätig. Mit den Franken verpasste Labbadia den Bundesliga-Aufstieg und belegte mit seiner Mannschaft den sechsten Tabellenplatz. Sein Kontrakt mit der Spielvereinigung hat noch eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2009. Labbadia hat als Fußball-Profi unter anderen bei Bayern München, Werder Bremen und beim 1. FC Kaiserslautern gespielt.
Mit der Verpflichtung von Labbadia bestätigt sich ein Trend in der Bundesliga: Die alten Trainer-Haudegen haben offenbar ausgedient. Stattdessen setzen die Verantwortlichen lieber auf frische Gesichter aus dem Ausland (siehe Rutten in Schalke oder Jol in Hamburg) oder junge deutsche Trainer (siehe Klopp in Dortmund oder jetzt Labbadia in Leverkusen).
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- Bundesliga Skibbe muss gehen 21.05.2008
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(sueddeutsche.de/dpa/sid/aum)
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Hat Herr Labadia eigentlich Sport studiert. Oder ist es wieder einer der Trainer, die nach ein paar Wochen Lehrgang eine Lizenz erhalten. 2003 hat er mit dem Kicken aufgehört und ab Mai 2003 war er schon Trainer in Darmstadt. Das war sicher eine riesige Ausbildung.
Von den modernsten Methoden im Hochleistungssport wahrscheinlich weit entfernt, dienen solche Trainer nur als austauschbare Marionetten in der ersten Reihe. Die wirklich Trainingsarbeit müssen andere machen.
In anderen Sportarten wäre das undenkbar. Es reicht nicht, ein guter Fußballer gewesen zu sein. Er muss der beste Trainer sein. Fußballlehrer ist ein ernster Beruf da gehört viel Wissen dazu. Sogar ein normaler Ausbildungsberuf muss über Jahre erlernt werden. Bundesligatrainer wirst du durch gute Beziehungen.
Und Herr Völler, ich gönne Ihnen wirklich jeglichen Erfolg, ja ich wünsch mir sogar das ich unrecht habe. Ich befürchte nur, dass diese Besetzung nicht ausreichen wird um international erfolgreich zu sein -und darum geht es letztlich.
Die Profis kommen und gehen, Die Amateure bleiben, und das schon seit Jahrzehnten, Holzhauser und Co, Die Ikone des dumpfen Spiessertums,
Menschenskind, der ist ja 1965 geboren, im August übrigens. Ganz anders als der junge Hüpfer Labbadia, der 1966 geboren ist und zwar am 8 Februar und damit immerhin ein ganzes halbes Jahr jünger. Und der Kloppo, boah, 1967. Uiii, der ist ja gradezu dramatisch jünger als der Skibbe, der Rentner, fast 2 Jahre, jetzt schicken se schon die Kinder an die Arbeit!
Aber der Skibbe, der war ja schon bei so vielen Vereinen Trainer, der ist einfach verbraucht. Der war vorher schon bei Dortmund und bei, äh, Dortmund, achja, nur bei Dortmund...und Assistent vom Völler. Ganz anders der Labbadia, der war immerhin schon bei 2 Vereinen, nämlich Darmstadt und Greuther Fürth.
Liebe SZ, ausgerechnet am Beispiel Skibbe/Labbadia/Klopp einen Tendenz zu einem neuen Trainertypus herbeizusingen scheint mir ein wenig fraglich.
Beispielhafter scheint mir da eher die Verpflichtung Klinsmanns als Hitzfeld-Nachfolger