Der VfL Bochum und sein Sportdirektor Stefan Kuntz trennen sich. Damit rückt ein Engagement Kuntz' beim 1. FC Kaiserslautern näher.

Bundesligist VfL Bochum und sein Manager Stefan Kuntz trennen sich. Am Donnerstagabend einigten sich der ehemalige Nationalspieler und der Fußball-Klub auf ein Ende der Zusammenarbeit. Der Aufsichtsrat habe dem Wunsch von Kuntz zur "Auflösung des geltenden Anstellungsvertrages zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit ausdrücklichem Bedauern entsprochen", teilte der VfL Bochum in einer Presseerklärung mit.

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Stefan Kuntz beendet seine Tätigkeit als Sportdirektor beim VfL Bochum - und wird als neuer Vorstandsvorsitzender in Kaiserslautern hoch gehandelt. (© Foto: Getty)

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Derzeit würden die Gespräche über eine Beendigung der Zusammenarbeit in der ersten Hälfte des kommenden Monats laufen, hieß es. Kuntz war beim VfL seit April 2006 als Vorstand tätigt. Die Bochumer hatten dem ehemaligen Fußball-Profi nach eigenen Angaben im Februar ein neues Vertragsangebot vorgelegt. "Die Parteien haben sich in verschiedenen Gesprächen jedoch nicht auf eine Verlängerung des Vertrags einigen können", teilte der Verein mit. Kuntz habe daraufhin erklärt, dass er an einer weiteren Zusammenarbeit nicht mehr interessiert sei.

Die mögliche Rückkehr des ehemaligen Nationalspielers Kuntz als Vorstandschef zum Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern nimmt damit immer konkretere Formen an. Über Ostern hatte Kuntz Kontakte zu seinem ehemaligen Klub eingeräumt.

Trainer Marcel Koller wird die Aufgaben des Sportdirektors vorerst in Personalunion mit übernehmen. Als Kuntz-Nachfolger werden die früheren VfL-Profis Sören Colding und Jupp Nehl sowie der ehemalige Trainer Peter Neururer gehandelt.

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(sueddeutsche.de/dpa/sid/aum)