Auf die Bundesliga kommen Reformen zu: Die Winterpause wird verkürzt, der Ligapokal wieder eingeführt. Über den derzeit angedachten Modus könnten sich auch die Zweitligisten freuen.

Die Winterpause der Fußball-Bundesliga wird ab der kommenden Saison von derzeit sechs bis sieben auf dann vier bis fünf Wochen verkürzt. Dies bestätigte die Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Freitag in Frankfurt/Main. "Das wird kommen. Darüber wurde Konsens erzielt", sagte der für den Spielbetrieb zuständige DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus, der sich zusammen mit den Managern aller 36 Profiklubs mit diesem Thema beschäftigt hatte. Laut Hieronymus wird ab der kommenden Saison bis zum letzten Wochenende vor Heiligabend gespielt, dann wird pausiert.

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Fußballspiele im Schnee - die Gefahr wächst, wenn die Winterpause verkürzt wird. (© Foto: dpa)

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Noch nicht konkret ist dagegen die Form des ab der kommenden Saison wieder ausgetragenen Ligapokals. Den in der Diskussion befindlichen Plan bezeichnete Hieronymus als "Denkmodell". Danach sollen alle Profiklubs am Wettbewerb teilnehmen. Gemäß einer Setzliste, die die Abschlusstabelle der Vorsaison widerspiegelt, würden in der ersten Runde die 20 "schlechtesten" Teams aufeinandertreffen.

In der zweiten Runde bekämen es die Sieger der zehn Begegnungen mit den zehn höher eingestuften Mannschaften zu tun. Erst ab der dritten Runde würden dann die international vertretenen Klubs am Wettbewerb teilnehmen. Insgesamt soll der Cup in sechs Runden ausgespielt werden. Im Gespräch ist zudem die ein "Supercup" zwischen dem Meister und dem Ligapokal-Sieger. Ein Startplatz im UEFA-Cup ist für den Gewinner des Cups derzeit nicht vorgesehen.

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(sueddeutsche.de/sid/aum)