Nach dem 2:0-Sieg in Leverkusen ist Bayern München Hoffenheim-Jäger Nummer eins. Nächster Gegner am kommenden Freitag: Hoffenheim.
Er schaute nach rechts, dann nach links, machte drei Schritte und stoppte schon wieder. Für einen kurzen Moment hatte Jürgen Klinsmann beim Interview-Marathon nach dem Spiel den Überblick verloren.
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Immer wieder am Ball: Gegen Leverkusen zeigte sich Franck Ribéry wieder in Bestform - hier gegen Bayers Patrick Helmes. (© Foto: dpa)
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Doch bevor er sich vollends zu verlaufen drohte, fasste den Münchener Trainer eine Hand am Arm. Bayern-Mediendirektor Markus Hörwick zog Klinsmann zu sich und dirigierte ihn über das Gelände der zurzeit im Umbau befindlichen BayArena. Mit derart ausgeprägtem Orientierungssinn fielen in Leverkusen auch zwei andere Bayern auf.
Vor den Fernsehkameras zeigte Uli Hoeneß in bestens bekannter Weise, wo es lang geht. "Wir haben Leverkusen auf den Boden zurückgeholt, das hat ja schon Tradition", tönte der in Zufriedenheit errötete Bayern-Manager genüsslich. In Erinnerung zum Beispiel an die Meisterschaft 2000, die sein Klub den Rheinländern am letzten Spieltag vor der Nase weggeschnappt hatte. Oder an die Serie von nun acht Siegen in Folge gegen Bayer 04. Im Sinn hatte Hoeneß aber längst einen anderen Gegner.
"Natürlich sind wir besser"
"Jetzt kommt das Spiel der Spiele", kündigte er an - und ähnelte dabei einem Sechsjährigen, der es nicht abwarten kann, dass endlich die Weihnachtsbescherung beginnt. Für Hoeneß kann es gar nicht schnell genug Freitag werden, er freut sich so sehr auf das Gastspiel des Tabellenersten, der drei Zähler und sechs Tore vor dem FC Bayern liegt. Noch. "Wir sind gut gerüstet. Spiele werden durch die besseren Spieler entschieden, und die haben wir. Natürlich sind wir besser als Hoffenheim", trompetete Hoeneß.
Um die Ordnung in der Bundesliga tatsächlich so wiederherzustellen, wie sie nach Meinung von Uli Hoeneß nun mal zu sein hat, kann die Mannschaft einen Franck Ribéry wie in Leverkusen gut gebrauchen. Der Franzose war einmal mehr Bayerns Bester und wies seinem Team den Weg zum Sieg. Die Bayern boten einen insgesamt eher sachlichen Vortrag, nur Ribéry sorgte für das Besondere. Mit Dribblings, in denen er trotz extremen Tempos stets die volle Orientierung bewahrte. "Er ist in Topform und ein toller Trumpf für uns", lobte Klinsmann mit inzwischen zurückerlangter Übersicht seinen Mittelfeldspieler.
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Also mich hat es definitiv nicht überrascht, Bayer04 ist seit drei Spieltagen ausser Form . War kaum zu übersehen dass die Mannschaft schwächelt.
An den Bayern-Dusel glaube ich nicht. Die meisten Mannschaften spielen gehemmt wenn es gegen den vermeintlich stärksten Konkurrenten geht. Machen Fehler, und es den Bayern leicht zu gewinnen. Hat mit Dusel nichts zu tun, eher mit dem Unvermögen der Gegner.
Stark sind natürlich die Mannschaften die es noch drehen können, gibt es ja auch in Liga.
Hoffenheim ist so eine Mannschaft, die sich nicht ins Bockshorn jagen lässt, dazu ist die Truppe zu stark.
Ach so. Sehen Sie, genau das meinte ich. Manche drehen sich die Dinge einfach immer so hin, wie es ihnen am besten passt. Leverkusen war also außer Form. Ja mei! Das kann ja wohl nur dem legendären Bayern-Dusel geschuldet sein, dass das auch grad dann passiert, wenn das Spitzenspiel auf dem Terminkalender steht.
Wie ärgerlich für die Bayernhasser. (Tschuldigung, Stuttgarter Engelchen, das musste jetzt sein.)
"Natürlich wäre es für die Bayern-Hasser weitaus schöner gewesen, die Bayern hätten in diesem Spitzenspiel den Kopf verloren. Haben sie aber nicht!!!!!"
Den Bayernfans sei gesagt, nehmt Euch nicht so wichtig. Und gegen Bayer04 zu gewinnen, die seit drei Spieltagen ausser Form sind, war jetzt wirklich nicht überraschend.
Nein, eigentlich nicht...aber ich finde Hass einen arg starken Ausdruck - hat so was böses.
Ja, das ist doch alles Taktik des Vereins, sonst würde Uli H. sich doch nicht immer hinstellen und provozieren. Viel Feind, viel Ehr`, oder so ähnlich.
Mir ist es egal, ich konzentriere mich drauf dass Stuttgart nicht absteigt und freue mich über die Mannschaften die im oberen Drittel der Tabelle stehen.
Der VfB hat halt Glück gehabt...von mir aus können die bis Ende der Saison Glück haben bis zum Abwinken :-)
Bist Du heute mit dem falschen (rosa beschuhten) Füßchen aufgestanden...??
Ich halte den Begriff im Fall des FC Bayern leider nicht für eine Schublade. Es gibt erwiesenermaßen in Deutschland keinen Verein, der mehr polarisiert und mehr Gegner hat als die Roten...
Glückwunsch übrigens an den VfB!
Paging