Fußball-Bundesliga Huntelaar verlängert beim FC Schalke 04

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(Video: Süddeutsche.de, Foto: Pollex/Getty)

Trotz sportlicher Misere wird der niederländische Stürmer Klaas-Jan Huntelaar laut Medienberichten beim FC Schalke 04 bleiben. Der Klub soll noch einmal sein Angebot aufgestockt haben. Auch im Fall Lewis Holtby gibt es Entwicklung.

Nur Platz sieben in der Bundesliga und nun auch das Pokal-Aus gegen Mainz - dennoch soll das Jahr für Schalke 04 mit einer guten Nachricht enden: Der niederländische Fußball-Nationalspieler Klaas-Jan Huntelaar wird seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag beim FC Schalke 04 verlängern. Das berichten DerWesten.de und kicker.de. Details würden erst in den nächsten Tagen offiziell bekanntgegeben, schrieb das Internet-Portal, nannte aber keine Quelle für die Angaben. Der Revierclub bestätigte den Bericht bislang nicht.

Die Vertragsverlängerung von Huntelaar, der vor zwei Jahren vom AC Mailand verpflichtet worden war, ist bereits seit einem Dreivierteljahr eine Hängepartie. Der angeblich von mehreren Vereinen umworbene 29 Jahre alte Stürmer hatte seinen Verbleib stets vor allem von den sportlichen Perspektiven des Reviervereins abhängig gemacht. Zunächst hatte er sich sogar schon vor der Fußball-EM im Sommer in Polen und der Ukraine entscheiden wollen.

Laut Information der Bild-Zeitung hat Schalke das bisherige Top-Angebot für den holländischen Nationalspieler verbessert, er soll dabei eine Gehaltserhöhung von rund einer Million Euro jährlich erhalten. Die Zeitung meldet allerdings aus, dass Huntelaar noch nicht endgültig zugesagt habe.

Schalke-Manager Horst Heldt hatte zuletzt angekündigt, dass man die abschließenden Gespräche im Dezember oder Januar führen wolle. Auch bei Lewis Holtby, dessen Kontrakt ebenfalls am 30. Juni 2013 ausläuft, sollte laut Heldt eigentlich "bis zum Ende des letzten Hinrundenspieltags" Klarheit herrschen. Nach dem 1:2 gegen Mainz 05 im Pokal-Achtelfinale am Dienstag sagte Heldt: "Im Dezember fällt eine Entscheidung. Und der ist ja noch nicht vorbei." Holtby kokettierte mit Angeboten aus England.