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Fußball-Bundesliga – 14 Finger und der Mittelfinger
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Womöglich entstammt Marko Pantelic einem alten Adelsgeschlecht - wie sonst ist zu erklären, dass es dem Serben von allen Hertha-Spielern am besten gelingt, sich in königliche Pose zu werfen? Dabei hatte Pantelic beim 4:0 gegen den KSC gar nicht getroffen, das erledigten Nicu, Domovchiyski, Lustenberger und Raffael für ihn. Pantelic feierte trotzdem, weil die Hertha auf Tabellenplatz drei kletterte und sich zum ersten Mal seit gefühlten 100 Jahren anschickt, die Rolle einer Spitzenmannschaft einzunehmen. Pantelics Fingerzeig galt womöglich Trainer Lucien Favre und sollte heißen: "Tut mir leid, Trainer, aber zu einem Spitzenspiel gehört eine launische Diva einfach dazu."
Foto: Getty
13. Dezember 2008, 19:16 2008-12-13 19:16:00