FC Schalke - Hamburger SV (Sonntag, 17 Uhr)

Rund um den Uefa-Pokal-Auftritt bei Galatasaray sind die Spieler des Hamburger SV so oft mit dem Wort "Hölle" konfrontiert worden (Hölle von Istanbul, Hölle vom Bosporus, etc.), dass sich in ihren Ohren mittlerweile Wolfgang Petrys Schlager "Wahnsinn" mit der Textzeile "Hölle, Hölle, Hölle, Hölle" eingenistet haben dürfte. Ansonsten haben Olic, Guerrero & Co. alle Höllenqualen problemlos überstanden und sich über den Einzug ins Viertelfinale des Uefa-Pokals freuen dürfen.

An der Personalsituation hat sich aber nicht viel geändert. Noch immer fallen mindestens sechs Spieler (Atouba, Reinhardt, Petric, Castelen, Demel, Choupo-Moting) aus, noch immer ist Nationalspieler Trochowski angeschlagen. Wahrscheinlich muss HSV-Trainer Martin Jol die Ersatzbank wieder mit Amateuren auffüllen. Doch der Niederländer kann sicher sein: Wer die Hölle vom Bosporus übersteht, kommt mit dem Höllchen von der Arena auf Schalke doch locker zurecht.

Foto: Reuters

20. März 2009, 10:04 2009-03-20 10:04:00